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Wiederaufnahme

Wollen Sie zur katholischen Kirche gehören oder wieder zu ihr gehören? Lesen Sie hier mehr. 

Glaube und Kirche

  • Es gibt Menschen, welche bewusst die Existenz Gottes verneinen (s.g. Atheisten). Demhingegen sagen andere, man könne die Frage nach der Existenz Gottes weder bejahen noch verneinen (s.g. Agnostiker). Und sodann gibt es Menschen, die an etwas oder jemanden im religiösen Sinn glauben (jemand heißt dann gläubig oder religiös). Manche glauben an viele Gottheiten (s.g. Polytheisten) oder nur an eine Gottheit (s.g. Monotheisten; z.B. Islam). Manche stellen dabei bestimmte Lehrbücher in den Mittelpunkt (z.B. Mormonen), wobei das Christentum keine "Buchreligion" (wie z.B. Islam) ist, sondern eine "Offenbarungsreligion" (Christentum).

  • Menschen, die glauben, dass Gott in Jesus Christus Fleisch wurde, um sich uns Menschen zu offenbaren, heißen Christen. Wenn sich Gott uns in Jesus so klar offenbart, müssen wir seine Lehre annehmen. Dies beinhaltet u.a., sich taufen zu lassen (Mt 26,19f). Unter den Christen gibt es verschiedene Denominationen, wobei die katholische Kirche festhält, dass sich die einzige wahre Religion in der katholischen, apostolischen Kirche verwirklicht, die von Jesus dem Herrn den Auftrag erhalten hat, sie unter allen Menschen zu verbreiten (vgl. 2. Vatikanum, "Dignitatis humanae"), also in der katholischen Kirche.

  • Die orthodoxe Kirche ist der katholischen Kirche am Ähnlichsten. Sie wird wegen der vielen gleichen Elemente als "Kirche" tituliert. Bei den protestantischen Gemeinschaften sprechen wir von "kirchlichen Gemeinschaften", da sie kirchlich gültige Elemente haben (z.B. das Sakrament der Taufe), aber wichtige andere Sakramente fehlen (z.B. die Priesterweihe).

  • Die Lehre der katholischen Kirche fußt auf vier theologischen Grundpfeilern:

    • Tradition (Überlieferung)

    • Heilige Schrift (Bibel)

    • Glaube 

    • Vernunft

  • Die Kirche garantiert die Treue zu dem, was Jesus Christus gestiftet hat und den Menschen - allen voran den Aposteln (vgl. "depositum fidei") - offenbarte. Als sichtbare Garantie setze er den Primat Petri mit seinen Nachfolgern ein (vgl. Mt 16,18), welche in der Verbindung zu den anderen Bischöfen (Nachfolger der Apostel) und den wirklich Glaubenden ("sensus fidelium" und "sensum fidei") zu allen Zeiten (d.h. "Tradition") in unlösbarer Verbindung steht.

  • Grundlegende Geheimnisse des Glaubens werden im "Apostolischen Glaubensbekenntnis" oder im "Nizäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis" prägnant ins Wort gefasst. Dabei ist das grundlegende Geheimnis des Dreieinen Gottes ("Dreifaltigkeit") ebenso grundlegend, wie die Person Jesu Christi, welcher Gott und Mensch zugleich ist. Alle anderen Glaubenssätze (s.g. "Dogmen") entfalten sich aus diesen Grundgeheimnissen, sind keine Erfindung der Kirche oder ein Zusatz, sondern vertiefen das Geheimnis des einen Gottes, der in seinem Wesen Liebe ist (vgl. 1Joh 4,16). Grundlegendendstes Nachschlagewerk für das, was Katholiken glauben, sind die approbierten Katechismen (d.h. "Glaubenslehre"). 

  • In ihrem Wesensvollzug lebt die Kirche besonders aus den sieben Sakramenten, von denen Taufe, Firmung und Kommunion die wichtigsten sind (Initiationssakramente).

Der oder die Glaubende

  • Einer Person nun, die zwar getauft ist oder manche Lebensvollzüge der Kirche mitfeiert, aber nicht innerlich davon überzeugt ist und Gott nicht an die erste Stelle ihrer Lebens setzt, fehlt die Bekehrung. Sie bekennt sich gewissermaßen äußerlich, aber nicht innerlich - also nicht wirklich - zur Person Jesu Christi und seiner geliebten Braut der Kirche. Große Heilige, wie die hl. Theresa von Avila sprechen von einer ersten Bekehrung (man glaubt mehr als vorher bzw. man glaubt das richtige) und einer zweiten Bekehrung (man glaubt wirklich und handelt auch so).

  • Eine Person, welche von einer anderen Religion (z.B. Buddhismus) oder einer anderen Konfession (z.B. Protestantismus) vom Heiligen Geist geführt zur katholischen Kirche übertritt, ist ein Konvertit. Die Person "konvertiert" (lat. convertere - umkehren). Es handelt sich um eine Konversion bzw. einen Übertritt.

  • Eine Person, die bewusst aus der Kirche ausgetreten  ist (Kirchenaustritt) oder aus der Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen wurde (vgl. Exkommunikation) kann nach einem Weg der Bekehrung und Buße wieder in die Kirche, die Familie Gottes, den mystischen Leib, aufgenommen werden. Dieser Vorgang heißt Rekonziliation (lat. reconciliare - versöhnen). Eine Person, die einmal getauft wurde, ist immer getauft; eine gültige Taufe kann nicht wiederholt werden.

  • Wollen Sie katholisch werden gibt Ihnen diese Seite weitere Informationen: https://www.katholisch-werden.de/

  • Grundsätzlich ist in persönlichen Gesprächen mit dem Pfarrer vor Ort zu klären, ob die Motivationen für einen der genannten Schritte lauter und sinnvoll ist. Es wäre z.B. nicht gerecht, nur deswegen wieder in die Kirche einzutreten, um Tauf- oder Firmpate sein zu können. Das sind oft keine ernsten Motivationen und es erfolgt der erneute Kirchenaustritt nach der entsprechenden kirchlichen Feier.

Kirchensteuer

Es gibt viele Gründe, die für das System "Kirchensteuer" sprechen und ebenso viele, die dagegen sprechen. Gemäß der jungen Kirche (NT) sollen wir gerne den "Zehnten (Teil)" geben, an welchen die Kirchensteuer in Deutschland aber längst nicht hinreicht.

Vielleicht vermögen folgende Anlagen einen sinnvollen Einblick vermitteln:

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