Rosenkranzbruderschaft
Seit 1640 besteht eine Rosenkranzbruderschaft in Wettenhausen. Lesen Sie mehr dazu.
Geschichtlicher Abriss
Die Bruderschaft wurde mitten in den Wirren und Nöten des Dreißigjährigen Krieges von P. Ulrich Stump OP am 19.8.1640 eingeführt. Während dem Umbau der Klosterkirche wurde die Bruderschaft zur Wallfahrtskirche nach Deubach transferiert, welche ebenso zum Sprengel der Augustinerchorherren gehörte. Mit dem 1.9.1715 war die Bruderschaft dann wieder in Wettenhausen verortet.
Der in das rechte Querhaus verbrachte ehemalige Hochaltar mit der Krönung Mariens vom Ulmer Meister Hans Schaffner (1524) wurde fortan Bruderschaftsaltar. Mit großem Eifer ließen sich die Menschen in die Gebetsgemeinschaft, also Bruderschaft einschreiben, deren wesentliches Merkmal das tägliche Beten des Rosenkranzes ist. Durch die Einnahmen der Bruderschaft konnte reiche Kirchenzier zur Ehre Gottes und Mariens angeschafft werden. Maria wird allhier angerufen als die „Königin vom hl. Rosenkranz“ und die „Helferin von Wettenhausen“, wie der Kupferstich von Gottfried B. Göz (1765) auf dem Titel zeigt.
Nach herben und ungerechten Verlusten durch die Säkularisation 1803 wurde die Bruderschaft am 23.2.1878 feierlich wiedererrichtet.
Mitglied werden
Wenn Sie sich in die Bruderschaft einschreiben lassen wollen, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro. Sie erhalten ein Begleitheft und werden gegen einen freiwilligen Spendenbetrag offiziell in die Gebetsgemeinschaft aufgenommen. Hauptverpflichtung des Mitglieds ist das regelmäßige Beten des hl. Rosenkranzes.
Festtage
Jährlich gibt es zwei Festtage der Rosenkranzbruderschaft:
Zum Hochfest "Maria Verkündigung" (25.3.)
17.15 Uhr - Gestalteter Rosenkranz
18.00 Uhr - Festmesse am Bruderschaftsaltar mit der Abgabe des Mitgliederbeitrags
Zum Rosenkranzfest (7.10.)
Reiches Abendprogramm mit den Schwestern Dominikanerinnen, welche zugleich das Patrozinium ihres Kloster feiern