"Sich trauen" ist im doppelten Sinn richtig, gerade in der gegenwärtigen Zeit, in welcher die Ehe zwischen Mann und Frau, sowie die christliche Familie Auslaufmodelle zu werden scheinen. Erfahren Sie mehr dazu.
Anmeldung
Melden Sie sich zuerst im Pfarrbüro der PG Kammeltal. Es werden dann alle relevanten Daten aufgenommen.
Ihr angedachtes Wunschdatum für die Hochzeit ist vielleicht nicht möglich. Mit dem Pfarrbüro wird sich aber eine gute Lösung finden! Sie bekommen dann eine grundsätzliche Zusage für den Hochzeitstermin und eine Reservierung der Kirche.
Hochzeiten finden in der Regel statt: Freitag (nachmittags) oder Samstag (vor- oder nachmittags)
Brautprotokoll (Brautexamen)
Ehepaare, die nicht in der PG Kammeltal wohnen: Schön, dass Sie eine unserer Kirchen ausgesucht haben, aber ein trauender Geistlicher kann von der PG Kammeltal nicht zur Verfügung gestellt werden. Bitte klären Sie mit dem Pfarrer ihrer Heimatgemeinde alle Formalien.
Ehepaare aus der PG Kammeltal: Egal ob Sie in einer Kirche der PG Kammeltal heiraten, oder einen externen Kirchort für die Trauung gefunden haben, Sie brauchen ein Gespräch mit dem Ortspfarrer eines der Ehegatten.
Für das Benützen der Kirchen oder anderer Räumlichkeiten der PG Kammeltal gelten einheitlich diese Hausordnung und Gebühren.
Es erfolgt (ca. 6 Monate vor dem Trautermin) das Erstellen des Eheprotokolls mit dem Pfarrer. Das Formular können Sie gerne bereits vorab auf diesem externen link einsehen. Dazu sind die gültigen Taufscheine notwendig. Diese erhält jeder im Pfarrbüro seiner Taufkirche.
Eheseminar und standesamtliche Hochzeit
Ebenso sind Sie dazu eingeladen, ein Eheseminar zu besuchen. Termine hierzu, sowie weitere nützliche Infos finden Sie auf dieser externen Seite: Eheberatungsstelle Günzburg.
Ist die standesamtliche Hochzeit erfolgt, müssen Sie diesen Nachweis ebenso im Pfarrbüro abgeben oder schon beim Erstellen des Eheprotokolls dabei haben.
Konkrete Gestaltung der Hochzeit Mit dem trauenden Geistlichen wird die konkrete Gestaltung der Trauung besprochen.
Eine Trauung ist grundsätzlich entweder im Rahmen eines Wortgottesdienstes oder einer Hl. Messe möglich.
Wird die Möglichkeit der Hl. Messe gewählt, so kann maximal ein Lied ein nichtkirchliches Lied sein (Liebeslied o.ä.), da die Liturgie bereits einen festen Rahmen bietet. Bei einem Wortgottesdienst ist die Liedwahl freier gestalbar.
Dazu erhalten Sie [durch klicken kommen Sie auf die externen Seiten]:
ProgrammablaufFürbittvorschlägeLesungsvorschläge usw.
Gut zu wissen
Vor der Hochzeit sind noch ungefirmte Partner - wenn es keinen schweren Hinderungsgrund gibt - auf die Firmung vorzubereiten.
Vor der Hochzeit sind beide Ehepartner dazu aufgerufen, das Sakrament der Beichte zu empfangen. Dies kann beim Ortspfarrer im Rahmen der gewöhnlichen Beichtzeiten, oder nach persönlicher Absprache im Pfarrbüro erfolgen. Ansonsten bieten auch diese Orte in der Nähe (externe links) zahlreiche Möglichkeiten: Marienfried oder Maria Vesperbild.
Die Pfarrkirche birgt ein wundertätiges Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes. Hier erfahren Sie mehr dazu.
Wallfahrtsgeschichte Während der rechte Querhausaltar in der Pfarrkirche von Wettenhausen der ehemalige Hochaltar der gotischen Augustinerchorherrenkirche ist und durch die Rosenkranzbruderschaft deren Bruderschaftsaltar wurde, befindet sich auf dem linken Querhausaltar ein Altargemälde der hl. Sippe und darunter das wundertätige Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes. Die spätgotische und in Alabasterfarben gefasste Marienstatue mit den flankierenden bemalten Blechtafeln der Schmerzen Mariä bildet die 13. Kreuzwegstation in Verbindung der anderen von J.B. Enderle gemalten Kreuzwegdarstellungen an den Beichtstuhlaufsätzen. Die Chronik hält fest, dass Maria bis zur Säkularisation mit reichen und dem Kirchenjahr entsprechenden Gewändern bekleidet wurde und zahlreiche Votivgaben das spätgotische Bildnis umgaben. Besonders die Frauen von Wettenhausen, so heißt es in der Chronik, fassten zu diesem Bild ihre Zuneigung. Mit der Einweihung des renovierten Kalvarienberges am Samstag nach dem s.g. Schmerzensfreitag (23.3.2024) wurde im Anschluss durch Bischof Bertram Meier auch das Vesperbild in der Pfarrkirche benediziert. Die Gnadenfigur, welche ursprünglich polychrom gefasst war, wurde zusammen mit dem Aufbau der dazugehörenden Leidensengel dafür aufwendig renoviert und im Zustand von 1800 konserviert. Zuletzt erhielt die Gnadenmutter in Anlehnung an die Bekleidungstradition der früheren Jahrhunderte einen blauen Schleier, welcher ganzjährig das Gnadenbild als würdevolles Zeichen bekleidet. Dieser goldverzierte Schleier wurde von einer Näherin aus der Pfarrgemeinde liebevoll angefertigt und von Pfr. Johannes Reiber am 21.6.2024 gesegnet. Bedeutung der Wallfahrt Die Zusammenfassung aus einer Chronik, welche in Verbindung zur Wallfahrt nach Deubach verfasst wurde, vermag eindrücklich über die Bedeutung des Gnadenbildes von Wettenhausen Auskunft zu geben: Man schreibt das Jahr 1679. Am 20. Februar ziehen vier stattliche Rösser in einem gemütlichen Trab eine fürstliche Kutsche über die holprige Reichsstraße zwischen Günzburg und Augsburg. Es ist früh am Morgen. Vor ihnen liegt noch die weite Wegstrecke über Augsburg nach Innsbruck. Unweit der Stelle, wo sich die Seitenstraße nach Limbach von der Hauptstraße abzweigt, bekommt der Kutscher den Befehl zum Anhalten. Dem noblen Gefährt entsteigt eine vornehm gekleidete Dame. Demütig kniet sie sich auf offenem Feld zu einem kurzen Gebet nieder. Kein Mensch ahnt damals, welche Bedeutung diesem sonderbaren Ereignis zukommen wird. An dieser Stelle entsteht eine der frühesten und bedeutendsten Wallfahrten des ganzen Schwabenlandes [Limbach, Maria Königinnen Bild]. Während des zweiten Eroberungskrieges Ludwig XIV. (1672-1679) hatte der kaiserliche Oberfeldherr Herzog Karl von Lothringen, weltberühmter Franzosen- und Türkensieger, ein Jahr lang sein Hauptquartier in Günzburg. Seine Gemahlin Eleonore, die gebürtige Erzherzogin von Österreich, Schwester Kaiser Leopold I. und verwitwete Königin von Polen, weilte längere Zeit am Hoflager ihres Gemahles in Günzburg. In dieser Zeit sah man Herzog Karl von Lothringen oft in der Kirche zu Wettenhausen vor dem Hochaltar und vor dem Gnadenbild der Schmerzhaften Gottesmutter im Gebet knien. Er flehte um Erfüllung seines Herzenswunsches, ihm einen Stammhalter zu schenken. Am 20. Februar 1679 begab sich das hohe Paar auf die Reise nach Innsbruck. Gleich auf der ersten Etappe der Fahrt fühlte Herzogin Eleonore, dass ihr heißersehnter Wunsch, dem Gemahl einen Nachkommen zu schenken, in Erfüllung gehen werde. Sie ließ sogleich den Wagen anhalten, verrichtete ein Dankgebet und weihte sich und ihr Kind dem Schutz der seligen Jungfrau Maria. Dankerfüllten Herzens gelobte sie, an dieser Stelle eine Säule errichten zu lassen. Am 15. Juli 1679 wurde das Gelübde eingelöst und statt der Säule eine Feldkapelle [erbaut]. Nach der glücklichen Entbindung des Prinzen Leopold Josef am 11. September 1679 schenkte die dankbare Mutter ein eigenhändig gesticktes kostbares Gewand zur Bekleidung der Schmerzhaften Gottesmutter von Wettenhausen. Dieser Prinz wurde der Vater des deutschen Kaisers Franz I., des Gemahls der Kaiserin Maria Theresia. Die Herzogin erfüllte auch Dionysius von Rehlingen, dem damaligen Probst des freien Reichsstift Wetttenhausen, eine Bitte, welche dieser schon längst dem Kaiser Leopold vorgetragen hatte: die Verleihung des Titels eines Doktors der Theologie und den Rang eines kaiserlichen Hofkaplanes. Der überaus glückliche Vater Herzog Karl kam am 9. Februar 1680 unangemeldet mit seinem ganzen Gefolge nach Wettenhausen und verrichtete eine Dankandacht vor dem Bild der "Wundertätigen Muttergottes von Wettenhausen". Wallfahrtsfreudige Umgebung Im Gebiet der Augustinerchorherren entwickelte sich noch eine andere Wallfahrt, jene zur thronenden Muttergottes von Deubach. Jene Wallfahrt war bewusster Gegenakzent zur Wallfahrt in Limbach, deren Gnadenbild mittlerweile in die Stadtpfarrkirche von Burgau verbracht wurde. In Deubach entstand 1744 unter dem Einfluss der Augustinerchorherren die - so heißt es - älteste Herz-Mariä Bruderschaft Deutschlands. Auch die Wallfahrt nach Wattenweiler (Maria Eich) wurde von den Augustinerchorherren vorangetrieben. Im heutigen Sprengel der Pfarreiengemeinschaft liegen diese Wallfahrtsorte:
Kalvarienberg Wettenhausen (zahlreiche Votivtafeln in der Friedhofskirche St. Patrizius)
Maria Hilf in Unterrohr (volkstümliche Votivgaben und Beschriftungen in der Kirche weisen den Ort als Wallfahrtsziel aus)
Heilige Ottilie in Ried/Behlingen (einige Votivgaben sind erhalten, ebenso eine Ottilienreliquie)
Heiliger Leonhard in Behlingen/Maria Trost (Votivtafel und Gnadenfigur des hl. Leonhard erhalten)
Angebote für Wallfahrer Jeden Herz-Mariä-Samstag [Samstag nach dem Herz-Jesu-Freitag]:
8.30 Uhr - Beichtgelegenheit
9.00 Uhr - Rosenkranz mit Betrachtungen und Gebeten
Freitag vor dem Palmsonntag ("Schmerzensfreitag"):
17.30 Uhr - 7-Schmerzen-Rosenkranz
18.00 Uhr - Festmesse am Gnadenaltar
Samstag um den 15.9. ("Gedenktag der Schmerzen Mariens"): 19.00 Uhr - Festmesse mit dem Gnadenbild, anschl. Begegnung auf dem Kirchplatz Ein Gebetsflyer liegt in der Pfarrkirche von Wettenhausen aus oder kann hier angeklickt werden: Gebete zur SchmerzensmutterWallfahrtorte im Landkreis Günzburg
Attenhausen - St. Othmar
Autenried - Zum wundertätigen Kreuz
Balzhausen – Maria Feldblume (Feldkapelle)
Billenhausen – St. Leonhard
Breitenthal - Kreuzreliquie (ehemals vom Kloster Roggenburg)
Burg – Zum Heiligen Kreuz
Burgau - Maria-Königinnen-Bild (ehemals bei Limbach) und Loretokapelle
Edenhausen – Maria Schnee (in der Pfarrkirche)
Frauenbrunn – Thronende Muttergottes (Brunnenheiligtum)
Günzburg - Schmerzhafte Muttergottes in der Frauenkirche
Haupeltshofen – Maria Schnee
Jettingen - Reliquie des kostbaren Blutes Christi
Krumbach - Thronende Muttergottes (Friedhofskapelle und Mühlenkapelle)
Krumbad – Adelheidsquelle und Lourdesgrotte
Lexenried bei Krumbach - Muttergottes
Maria Vesperbild – Schmerzhafte Muttergottes
Mindelaltheim - Heilig-Kreuz-Kapelle
Mindelzell – Zum Heiligen Kreuz
Münsterhausen - Unsere Liebe Frau von Altötting
Oberwaldbach – Unsere Liebe Frau von Lourdes (Kreuzweg)
Reichertsried bei Münsterhausen - Unseres Herren Ruhe
Reisensburg – Großer Kreuzweg
Ried - St. Ottilia
Rieden a.d.Kötz - Zur Heiligsten Dreifaltigkeit (Friedhofskirche)
Scheppach - Schmerzhafte Muttergottes (Allerheiligen)
Unterrohr - Maria Hilf
Ursberg – Heiliges Kreuz und sel. Grimo
Wattenweiler – Maria Eich (Maria Feldblume)
Wettenhausen - Gnadenbilder und Heiltümer in der Pfarrkirche, Kalvarienberg
Winterbach – Schmerzhafte Muttergottes (Pfarrkirche)
Leonhardsheiligtümer in Balzhausen, Offingen, Schönenberg und Thannhausen
Wollen Sie zur katholischen Kirche gehören oder wieder zu ihr gehören? Lesen Sie hier mehr.
Glaube und Kirche
Es gibt Menschen, welche bewusst die Existenz Gottes verneinen (s.g. Atheisten). Demhingegen sagen andere, man könne die Frage nach der Existenz Gottes weder bejahen noch verneinen (s.g. Agnostiker). Und sodann gibt es Menschen, die an etwas oder jemanden im religiösen Sinn glauben (jemand heißt dann gläubig oder religiös). Manche glauben an viele Gottheiten (s.g. Polytheisten) oder nur an eine Gottheit (s.g. Monotheisten; z.B. Islam). Manche stellen dabei bestimmte Lehrbücher in den Mittelpunkt (z.B. Mormonen), wobei das Christentum keine "Buchreligion" (wie z.B. Islam) ist, sondern eine "Offenbarungsreligion" (Christentum).
Menschen, die glauben, dass Gott in Jesus Christus Fleisch wurde, um sich uns Menschen zu offenbaren, heißen Christen. Wenn sich Gott uns in Jesus so klar offenbart, müssen wir seine Lehre annehmen. Dies beinhaltet u.a., sich taufen zu lassen (Mt 26,19f). Unter den Christen gibt es verschiedene Denominationen, wobei die katholische Kirche festhält, dass sich die einzige wahre Religion in der katholischen, apostolischen Kirche verwirklicht, die von Jesus dem Herrn den Auftrag erhalten hat, sie unter allen Menschen zu verbreiten (vgl. 2. Vatikanum, "Dignitatis humanae"), also in der katholischen Kirche.
Die orthodoxe Kirche ist der katholischen Kirche am Ähnlichsten. Sie wird wegen der vielen gleichen Elemente als "Kirche" tituliert. Bei den protestantischen Gemeinschaften sprechen wir von "kirchlichen Gemeinschaften", da sie kirchlich gültige Elemente haben (z.B. das Sakrament der Taufe), aber wichtige andere Sakramente fehlen (z.B. die Priesterweihe).
Die Lehre der katholischen Kirche fußt auf vier theologischen Grundpfeilern:
Tradition (Überlieferung)
Heilige Schrift (Bibel)
Glaube
Vernunft
Die Kirche garantiert die Treue zu dem, was Jesus Christus gestiftet hat und den Menschen - allen voran den Aposteln (vgl. "depositum fidei") - offenbarte. Als sichtbare Garantie setze er den Primat Petri mit seinen Nachfolgern ein (vgl. Mt 16,18), welche in der Verbindung zu den anderen Bischöfen (Nachfolger der Apostel) und den wirklich Glaubenden ("sensus fidelium" und "sensum fidei") zu allen Zeiten (d.h. "Tradition") in unlösbarer Verbindung steht.
Grundlegende Geheimnisse des Glaubens werden im "Apostolischen Glaubensbekenntnis" oder im "Nizäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis" prägnant ins Wort gefasst. Dabei ist das grundlegende Geheimnis des Dreieinen Gottes ("Dreifaltigkeit") ebenso grundlegend, wie die Person Jesu Christi, welcher Gott und Mensch zugleich ist. Alle anderen Glaubenssätze (s.g. "Dogmen") entfalten sich aus diesen Grundgeheimnissen, sind keine Erfindung der Kirche oder ein Zusatz, sondern vertiefen das Geheimnis des einen Gottes, der in seinem Wesen Liebe ist (vgl. 1Joh 4,16). Grundlegendendstes Nachschlagewerk für das, was Katholiken glauben, sind die approbierten Katechismen (d.h. "Glaubenslehre").
In ihrem Wesensvollzug lebt die Kirche besonders aus den sieben Sakramenten, von denen Taufe, Firmung und Kommunion die wichtigsten sind (Initiationssakramente).
Der oder die Glaubende
Einer Person nun, die zwar getauft ist oder manche Lebensvollzüge der Kirche mitfeiert, aber nicht innerlich davon überzeugt ist und Gott nicht an die erste Stelle ihrer Lebens setzt, fehlt die Bekehrung. Sie bekennt sich gewissermaßen äußerlich, aber nicht innerlich - also nicht wirklich - zur Person Jesu Christi und seiner geliebten Braut der Kirche. Große Heilige, wie die hl. Theresa von Avila sprechen von einer ersten Bekehrung (man glaubt mehr als vorher bzw. man glaubt das richtige) und einer zweiten Bekehrung (man glaubt wirklich und handelt auch so).
Eine Person, welche von einer anderen Religion (z.B. Buddhismus) oder einer anderen Konfession (z.B. Protestantismus) vom Heiligen Geist geführt zur katholischen Kirche übertritt, ist ein Konvertit. Die Person "konvertiert" (lat. convertere - umkehren). Es handelt sich um eine Konversion bzw. einen Übertritt.
Eine Person, die bewusst aus der Kirche ausgetreten ist (Kirchenaustritt) oder aus der Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen wurde (vgl. Exkommunikation) kann nach einem Weg der Bekehrung und Buße wieder in die Kirche, die Familie Gottes, den mystischen Leib, aufgenommen werden. Dieser Vorgang heißt Rekonziliation (lat. reconciliare - versöhnen). Eine Person, die einmal getauft wurde, ist immer getauft; eine gültige Taufe kann nicht wiederholt werden.
Wollen Sie katholisch werden gibt Ihnen diese Seite weitere Informationen: https://www.katholisch-werden.de/
Grundsätzlich ist in persönlichen Gesprächen mit dem Pfarrer vor Ort zu klären, ob die Motivationen für einen der genannten Schritte lauter und sinnvoll ist. Es wäre z.B. nicht gerecht, nur deswegen wieder in die Kirche einzutreten, um Tauf- oder Firmpate sein zu können. Das sind oft keine ernsten Motivationen und es erfolgt der erneute Kirchenaustritt nach der entsprechenden kirchlichen Feier.
Kirchensteuer Es gibt viele Gründe, die für das System "Kirchensteuer" sprechen und ebenso viele, die dagegen sprechen. Gemäß der jungen Kirche (NT) sollen wir gerne den "Zehnten (Teil)" geben, an welchen die Kirchensteuer in Deutschland aber längst nicht hinreicht. Vielleicht vermögen folgende Anlagen einen sinnvollen Einblick vermitteln: Infos zur Kirchensteuer - Diözese Augsburg - LeitfadenInfos zur Kirchensteuer - Erzdiözese München-Freising 2023Infos zur Kirchensteuer - Diözese Regensburg 2024