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Pfarreien, Gottesdienste, Veranstaltungen

Kindertageseinrichtungen

 

 

Kindergarten St. Leonhard Billenhausen

Öffungszeiten

Montag bis Freitag von 7.30 – 16.00 Uhr

 

Tigergruppe

Dies ist der Gruppenraum aller Tigerkinder, wo der tägliche Morgenkreis stattfindet und wo sich die Kinder am Mittag wieder zum Abschlusskreis zusammenfinden.
Für das Rollenspiel bieten wir eine vorbereitete Umgebung mit Spielburg an.  Nach Absprache mit den Kindern werden verschiedene Kostüme, Requisiten und Spielmöbel, z.B. ein Kaufladen, bereitgestellt.
Im Rollenspiel machen die Kinder wichtige Erfahrungen. Durch das Nachspielen von Alltagssituationen und Handlungsabläufen formt sich das Verstehen der Erwachsenenwelt. Sie erlangen Verständnis für andere Personen und ihre Verhaltensweisen. Improvisation, Vorstellungsvermögen, Kreativität und Phantasie werden gefördert.
Die Entwicklung sozialer Fähigkeiten kann sich entfalten. Sie lernen Gefühle und Wünsche anderer wahrzunehmen und üben auf diese Weise Rücksicht und Einfühlungsvermögen. Die Kinder erkennen, dass Regeln notwendig sind. Ebenso kann es im Spiel eigene Gefühle zeigen, Ideen einbringen, Wünsche äußern und Kompromisse schließen (siehe 6.3.2. Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte). Es tritt in den Dialog mit anderen Kindern. Ihre Sprachkompetenz wird gefördert.
Für Bauen/Konstruieren gibt es Bauteppiche mit vielfältigen Materialien. Das Bauen und Konstruieren bietet den großen und den kleinen Kindern einen großen Anreiz und ist ein grundlegender Bestandteil des kindlichen Spieles. Sie beschäftigen sich mit der Welt und ihren physikalischen Gesetzmäßigkeiten, wie Konstruktion, Bautechnik und Statik (siehe 6.3.5. Mathematik).
Sie verbinden das Bauen mit dem Phantasiespiel und treten in den Dialog mit anderen Kindern. Sie lernen miteinander zu kooperieren. Gefördert werden dabei soziale Kompetenz, Fein- und Grobmotorik, Konzentration, Kreativität und Phantasie.
Erzieherinnen sind als Bezugsperson, als Entwicklungs- und Lernbegleiterinnen tätig, um Lernprozesse, sowie Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung anzuregen. Erzieherinnen geben Impulse, damit die Kinder ihre Lernprozesse entwickeln können.

 

Bärengruppe

Dies ist die Stammgruppe aller Bärenkinder, wo der tägliche Morgenkreis stattfindet und wo wir uns am Mittag wieder zum gemeinsamen Abschlusskreis zusammenfinden.
Wir bieten zusätzlich allen Kindern eine vorbereitete Umgebung mit vielfältigen Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten an.
Die Forscherecke ermöglicht Kindern, je nach Entwicklungsstand, Grundwissen zu erwerben, durch ganzheitliches Lernen in Bereichen aus der Mathematik, Technik, Sprache, Schrift, Forschen und Experimentieren. Das Kind erlebt Zusammenhänge. Dazu gibt es vielfältiges Material, das immer wieder ergänzt und durch neues Material ausgetauscht wird. Wir schaffen Voraussetzungen für kreative und lebendige Bildungsprozesse.
Im Atelier werden die Kinder angeregt ihr kreatives, künstlerisches Potenzial zu entfalten. Durch vielseitige, materielle Anreize lernt das Kind spielerisch-kreativ mit seiner Phantasie umzugehen.
Der Weg führt bei Kindern vom spielerischen Umgang mit alltäglich auffindbaren Materialien, Papier und Farben, über das Experimentieren, zum schöpferischen Tun. Daraus entwickelt das Kind Kompetenzen, wie Vorstellungskraft, Ausdrucksfähigkeit, Kreativität und Phantasie. Der Kreativbereich ist für alle Kinder zugänglich (siehe 6.3.7 Musik – Ästhetik, Kunst und Kultur).
Die pädagogischen Fachkräfte sind als Bezugspersonen, als Entwicklungs- und Lernbegleiterinnen tätig, um Lernprozesse, sowie Kompetenzentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung anzuregen. Erzieherinnen geben Impulse, damit die Kinder ihre Lernprozesse entwickeln können. Der Arbeitsprozess des Kindes wird vom pädagogischen Fachpersonal beobachtet, dokumentiert und begleitet. Dies wird in Form von Portfolio und sprechenden Wänden festgehalten.

 

Mehrzweckraum – Turnraum/Schlafraum

Im Turnraum erhält das Kind die Möglichkeit seinen natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Bewegung ist für die Gesundheit des Kindes unerlässlich.
Beim Turnen werden vielfältige Körpererfahrungen gemacht, körperliche Belastbarkeit und Geschicklichkeit ausgebildet, die Muskulatur des Bewegungsapparates wird gestärkt. Die Bewegung fördert das positive Körperbewusstsein, entwickelt die Wahrnehmung, sowie die kognitive- und die soziale Entwicklung. Die Kinder gewinnen die Einsicht, dass Regeln notwendig sind, ebenso Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Sie lernen Risiken realistisch einzuschätzen und gewinnen Selbstvertrauen.
Die yogaähnliche Gymnastik beinhaltet Rituale, Bewegung und Entspannung. Sie verbessert die Körperhaltung, führt zu körperlicher Fitness und zur besseren Durchblutung der inneren Organe. Yogaähnliche Gymnastik ist eine wichtige Komponente bei der Stressbewältigung und dadurch ein wichtiger Aspekt zur Erhaltung der Gesundheit des Kindes.

Nach dem Mittagessen haben die Kinder die Möglichkeit im Mehrzweckraum zu schlafen oder zu ruhen. Jedes Kind erhält eine eigene Matratze, Leintuch, Kopfkissen und Zudecke. Der Raum wird leicht abgedunkelt. Die Schlaf- und Ruhezeit wird mit den Eltern abgesprochen. Ein Erzieher ist während der Einschlafphase anwesend. Schlafen alle Kinder, werden sie von einem Baby-Phone überwacht. Eine Kraft sieht regelmäßig nach. Wer nicht einschlafen kann, wechselt in das Lesezimmer und wird dort betreut.

 

Lesezimmer / Entspannungsraum

Hier haben die Kinder die Möglichkeit sich während dem Freispiel mit Literatur vertraut zu machen. Das Kinderbücherregal enthält Geschichten- und Bilderbücher, eine Kinderbibel, Sach- und Tierbücher, sowie Märchen.
Den Kindern wird aus den Büchern vorgelesen oder sie können diese selbständig betrachten. Sie können sich hier auch zur Entspannung zurückziehen. Die Beschäftigung mit Büchern sind Kernelemente der „Literacy“ - Erziehung (siehe 6.3.3 Sprache/Literacy).
Es werden Kompetenzen erworben, die wesentlich zur Sprachentwicklung beitragen. Es lernt aktiv zuzuhören, seine Gedanken und Gefühle sprachlich mitzuteilen. Die Konzentration und die Phantasie werden gefördert. Das Kind entwickelt ein Textverständnis für spätere Lesefreude und -kompetenz. Es interessiert sich zunehmend für Schreiben und Schrift.
Im Lesezimmer halten sich, nach dem Mittagsessen, die Kinder auf, die nicht schlafen. Die Kinder können sich entspannen, mit Büchern oder CDs (Hörspiele, Märchen, Liedern oder Musik über Kopfhörer). Sie werden dabei von pädagogischem Personal betreut.

 

Küche

Die Küche ist der Bereich, wo unter Mitwirken der Kinder gesunde, vollwertige Speisen zubereitet werden. Dies wird bei Kinderkonferenzen entschieden und geplant. Ebenso entstehen hier Gebäck und Speisen für Traditionen und Feste während des Jahres.
Großes Interesse und Freude haben die Kinder beim gemeinsamen Zubereiten, Kochen und Backen von Speisen mit frischen, gesunden Zutaten. Die Kinder haben die Möglichkeit, in der kindgerechten Küche auf kleine Podeste zu steigen und die Zubereitung zu beobachten, bzw. mitzuwirken.
In der Küche ergeben sich weitere Lernfelder: z.B.: Erlernen der Schneidetechnik, Kennenlernen und Handhabung verschiedener Küchengeräte und Küchenutensilien, Wahrnehmung der Gefahren beim Hantieren mit diesen, Unfallschutz im Bereich der Essenszubereitung.

  

Bistro

In der angenehmen Atmosphäre des Bistros sitzen die Kinder am gedeckten Tisch, um ihr Frühstück, bzw. ihr Mittagessen einzunehmen. Die Kinder erhalten die Möglichkeit ihre Tischgemeinschaft selbst zu wählen und in der Gemeinschaft der Stammgruppe und den Erziehern zusammen zu essen. Sie erlernen unsere abendländische Tisch- und Esskultur kennen. Es werden alle Mahlzeiten gemeinsam eingenommen, um den sozialen Aspekt des Gemeinschaftserlebnisses zu stärken. Gemeinsame Mahlzeiten stellen für uns ein kulturelles, soziales Erleben in familiärer Atmosphäre dar. Hierbei ist es uns wichtig, dass die Kinder ihrem eigenen Tempo essen können und die Speisen und Mengen selbst wählen. Dadurch lernen sie, ihr Sättigungsgefühl selbst richtig einzuschätzen und zu regulieren.

 

Bad mit Toiletten, Handwaschbecken und Wickeltisch

 

Wichtig für die Gesundheit des Kindes sind die Körperpflege und der Toilettengang. Die Kinder erwerben durch eigenes Tun zunehmend vielfältige Kompetenzen beim Toilettengang, beim Händewaschen und beim Kleidungswechsel. Die Erfahrung der eigenen Körperlichkeit und der zunehmenden Eigenständigkeit fördern ein positives Selbstbild des Kindes. Wir unterstützen die Kinder dabei Schritt für Schritt selbständig zu werden.
Die Kinder, die eine Windel tragen, werden individuell gewickelt. Eine respektvolle, achtsame und zugewandte Körperpflege der Kinder dient dem Aufbau und der Festigkeit der Beziehung. Dafür nehmen wir uns die nötige Zeit. Wenn in der Familie die Sauberkeitserziehung des Kleinkindes begonnen hat, unterstützen wir dieses Bemühen.
Ein geschützter und ansprechend gestalteter Sanitärbereich mit Wickeltisch, Fächer für die Utensilien der Kinder, Kindertoiletten, Handwaschbecken mit Spiegel und eine Lerntoilette stehen zur Verfügung, um diesen wichtigen, intimen, pflegerischen und pädagogischen Vorgang gerecht zu werden.

 

Warteraum für Eltern

Die Eltern haben die Möglichkeit den Aufenthaltsraum während der Eingewöhnungsphase ihres Kindes zu nutzen, um dort zu warten, bis Ihr Kind ihre Anwesenheit nicht mehr benötigt.
In diesem Zimmer können sich Eltern nach der Bringzeit aufhalten, um dort ungestört mit Therapeuten oder anderen Eltern ein Gespräch zu führen, während Ihr Kind am Gruppengeschehen teilnimmt. Ebenso vor und nach der Abholzeit, wenn das Kind sich noch im Mittagsabschlusskreis befindet. Es befindet sich in diesem Raum eine kleine Elternbibliothek mit Fachbüchern und Zeitschriften. Diese können von Interessierten ausgeliehen werden. Hier befindet sich auch ein Briefkasten für Benachrichtigungen an den Elternbeirat. Eine Pinnwand informiert hier über Wissenswertes, was außerhalb vom Kindergarten stattfindet.

 

Der Außenbereich als Medium der Bildung

Wir haben einen eigenen Hausgarten. Er wurde nach pädagogischen Gesichtspunkten geplant und gestaltet. Er wurde gemeinsam mit den Kindern und unter Mithilfe von Eltern bepflanzt.

Wir beziehen die Kinder bei allen Gartenarbeiten mit ein. Durch das Bepflanzen des Hochbeetes kommen die Kinder in Kontakt mit dem Agrarökosystem. Der Hausgarten lädt ein, gesundes, frisches Obst, Gemüse, Kräuter, Duft- und Heilpflanzen kennenzulernen. Gesunde Ernährung gewinnt an Bedeutung.
Die Kinder können zahlreiche Nützlinge im Lebensraum Garten entdecken. Sie können in der „Erdkiste“ graben, um die Tiere, die sich in der Erde befinden, zu beobachten. Sie erfahren deren wichtige Bedeutung für unsere Umwelt.  Eine Auswahl von verschiedenen Blumen und Sträuchern geben Möglichkeiten zur Beobachtung und   Wissenserweiterung der Kinder. Der Hausgarten ist ein besonderer Ort, er lädt zum Tun, Forschen, Beobachten, Lernen, Lachen und Leben ein.

 

Der Hof des Kindergartens besteht aus einer kleinen, gepflasterten Fläche. Hier stehen den Kindern verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung (keine Fahrräder). Kinder, die mit dem Fahrrad in den Kindergarten kommen, können diese im Hof abstellen. Die Kinder dürfen mit den Rädern im Kindergarten nicht fahren, da die befahrbare Fläche sehr beengt ist und den Kleinkinderfahrzeugen vorbehalten ist.

Der Garten besteht aus Rasenflächen, gestaltet mit einem Hügel, Büschen und Bäumen. Der Rasen ist Spielfläche, mit Schaukeln, Wippe, Turnstangen und Gartenhäuschen. Im Garten ist eine große Sandfläche mit Spielburg, Kletterwand und Rutsche.

 

Tages- und Wochenstruktur

Tagesablauf der Bärengruppe

7.30 Uhr  -  8.00 Uhr  Sammeln aller Kinder im Gruppenraum der Bärenkinder – freies Spielen (wöchentlicher Wechsel zwischen Bärengruppe und Tigergruppe)

8.00 Uhr  die Tigerkinder gehen in ihren Gruppenraum

8.15 Uhr  -  8.45 Uhr  Morgenkreis, danach Freispiel im Gruppenraum

9.15 Uhr  - 10.00 Uhr  Brotzeit in der Gruppe

10.00 Uhr  - 11.45 Uhr   Freispiel: der Gruppenraum wird geöffnet

11.30 Uhr  - 11.45 Uhr  aufräumen des Gruppenzimmers – die Tigerkinder gehen in ihre Gruppe

11.45 Uhr  - 12.00 Uhr  Abschlusskreis im Gruppenzimmer - danach freies Spielen im Zimmer

12.00 Uhr  - 13.00 Uhr  Betreuung der Kinder bis zur Abholung

 

Tagesablauf der Tigergruppe

 7.30 Uhr  -  8.00 Uhr  Sammeln aller Kinder im Gruppenraum der Bärenkinder – freies Spielen (wöchentlicher Wechsel zwischen Bärengruppe und Tigergruppe)

 8.00 Uhr  die Tigerkinder gehen in ihren Gruppenraum

 8.15 Uhr  -  8.45 Uhr  Morgenkreis, danach Freispiel im Gruppenraum

 9.15 Uhr  - 10.00 Uhr  Brotzeit im Bistro

10.00 Uhr  - 11.45 Uhr  Freispiel: der Gruppenraum wird geöffnet

11.30 Uhr  - 11.45 Uhr  aufräumen des Gruppenzimmers – die Bärenkinder gehen in ihren Raum

11.45 Uhr  - 12.00 Uhr  Abschlusskreis im Gruppenzimmer - danach freies Spielen im Zimmer

12.00 Uhr -  13.00 Uhr  Betreuung der Kinder bis zur Abholung

 

weiterer Tagesablauf der Mittagskinder

 12.15 Uhr  die Mittagskinder gehen zur Toilette, Händewaschen

12.20 Uhr - 13.00 Uhr  Mittagessen im Bistro

13.00 Uhr - 13.45 Uhr   Lesezimmer – Ruhen, Entspannen mit Büchern oder CDs
oder individuell Schlafen der Kinder im Mehrzweckraum

13.00 Uhr - 16.00 Uhr  freies Spiel in Haus oder Garten bis zur Abholung

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Kindergarten St. Martin Langenhaslach

Lage

Unser Kindergarten St. Martin befindet sich seit 1993 im ehemaligen, neu renovierten Pfarrhof in Langenhaslach. Der Kindergarten mit großem Garten liegt zentral im Ort neben der Kirche. Im Umfeld befinden sich Wiesen und Biotope, in denen wir oft die Natur zu erkunden. Außerdem ist der Wald mit einem kurzen Fußmarsch zu erreichen.

 

Der Gruppenraum ist in verschiedene Bereiche eingeteilt: 

Bauecke

In der Bauecke haben die Kinder die Möglichkeit zum kreativen Gestalten und Bauen und können ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Das Bauen in der Gruppe fördert die Teamfähigkeit, es erfordert eigene Ideen einzubringen und die Ideen anderer Kinder einzubeziehen.

Puppenecke

Die Puppenecke ist der Raum für verschiedene Rollenspiele.

Kuschelecke

Ein Platz um sich zurückzuziehen, auszuruhen oder Bücher anzuschauen.

 

 

 

Die Kinder können einen Nebenraum als zusätzlichen Spielraum mit einbeziehen.

 

Turnraum 

Unser Turnraum befindet sich im gegenüber liegenden Pfarrstadel. Dort haben die Kinder verschiedene Spielgeräte zur Auswahl z.B. Reifen, Seile, Langbank, Bälle etc.

 

Garten

Unser großräumiger Garten, der von Sträuchern umrandet ist, bietet den Kindern große Naturspielräume. Außerdem können sich die Kinder mit Rutsche, Wippe, Schaukel, Sandkasten und Kreisel beschäftigen. Ein kleiner Hügel dient im Winter als Rutsch- und Schlittenbahn. Verschiedene Obstbäume, Beerensträucher und das Hochbeet ermöglichen den Kindern mit allen Sinnen Erfahrungen mit der Natur zu machen. Dies sind zum Beispiel: Säen, pflegen, ernten und genießen.

 

Erste Tage im Kindergarten

Um den Kindergarten kennen zu lernen und erste Kontakte zu knüpfen, werden die Kinder mit ihren Eltern zu einem Schnuppervormittag bzw. Schnuppernachmittag eingeladen. Eltern erhalten wichtige Informationen und Möglichkeiten zum Gespräch. Zum Kindergartenanfang übernehmen ältere Kinder die Partnerschaft für je ein neues Kindergartenkind. Aller Anfang ist nicht nur für Kinder sondern auch für Eltern schwer.

Daher gibt es wichtige Hilfen zur Eingewöhnung:

  • täglicher, regelmäßiger Besuch (bei Kindern unter 3 Jahren, gestaffelte Zeiten)

  • Kurzes Verabschiedungsritual

  • Zuverlässiges, zeitiges Abholen 

 

Ein Tag bei uns im Kindergarten

Bringzeit

  • Jedes Kind wird mit Handschlag begrüßt

  • Jedes Kind hat Zeit sich zu orientieren

  • Während dieser Zeit beschäftigen sich die Kinder mit Tisch- und Regelspielen

Morgenkreis mit verschiedenen Aktivitäten

  • Sozialerziehung: Sie lernen zuhören, sich anpassen, warten bis man an der Reihe ist

  • Gedächtnisschulung durch Wiederholung der Spiele, Lieder

  • Spracherziehung durch Gespräche, Lieder und Geschichten

  • Gemeinschaftsgefühl durch gemeinsames Tun, Regeln besprechen

Freispielzeit

  • Jedes Kind kann selbst bestimmen, wo, was, mit wem und wie lange es spielen will

  • Jedes Kind kann sich an gezielten Angeboten in Kleingruppen beteiligen

  • Jedes Kind isst wann und wie viel es mag von seiner mitgebrachten Brotzeit

  • Jedes Kind räumt seine Spielsachen selbst auf

  • Nach der Freispielzeit gehen wir, bei passender Wetterlage, in den Garten.

Abholzeit

  • Jedes Kind wird situationsentsprechend abgeholt und verabschiedet sich wiederum mit Handschlag

 

Konzept

Der Weg ist das Ziel

Der Kindergarten als Wegbereiter in die Zukunft

 

 

Wir vom Kindergarten sind uns der Wichtigkeit unserer Aufgabe bewusst, deshalb ist es uns auch wichtig, unsere Arbeit zu hinterfragen und transparent zu machen.
Mit dieser Konzeption wollen wir Sie für uns und unsere Pädagogik interessieren. Sie - vor allem alle zukünftigen Eltern - aber auch alle anderen Interessierten, sollen einen konkreten Einblick in unser Tun und Handeln bekommen.

Für uns ist folgendes besonders wichtig:

  • dass Sie wissen was wir tun

  • dass Sie erkennen, dass wir eine Zielsetzung haben und unsere Arbeit danach ausrichten

  • dass wir nicht stehen bleiben, sondern mit einer Perspektive in die Zukunft sehen

  • dass wir unsere Arbeit flexibel an den Bedürfnissen der Kinder ausrichten. Das heißt, dass das Kind im Mittelpunkt steht

  • dass wir uns stets weiterbilden, um eine qualitative Arbeit leisten zu können

Damit hoffen wir den Anforderungen einer möglichst optimalen Kindergartenarbeit gerecht zu werden, im Interesse der uns anvertrauten Kindern und ihrer Familien.

 

Unser Leitbild

Unser Kindergarten steht unter katholischer Trägerschaft. St. Martin ist unser Schutzpatron. Nicht nur deshalb ist es uns Verpflichtung, die christliche Werterziehung sehr ernst zu nehmen.

Unser christliches Profil äußert sich darin, dass wir alle Familien ohne Bewertung ihrer persönlichen religiösen Einstellung aufnehmen.

Hier im katholischen Kindergarten soll jeder Gemeinschaft erleben und im Staunen über die Natur den Schöpfer Gott entdecken können.

In einer Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit sollen sich die Kinder, die Eltern, die Familien und das Team voll angenommen fühlen und Freude haben sich einzusetzen.
In diesen oben genannten Prinzipien sehen wir unsere Verantwortlichkeit für ein gesundes Aufwachsen und eine gute Entwicklung der uns anvertrauten Kinder.
Es zeigt sich ganz klar, dass wir auf dem Land noch überwiegend in einer heilen Welt leben. Die Familien bieten Sicherheit und Freiraum, und die Umwelt ist intakt und greifbar bzw. direkt erlebbar.

Dies ermöglicht uns den Vorteil, dass sich Eltern für den Kindergarten engagieren können und wollen; dass die Kontakte untereinander auch im Dorfleben auswirken, was wiederum für eine harmonische Lebenswelt - vor allem für die Kinder - spricht.

Der Vorteil einer Umgebung in freier Natur ohne große Einengung, mit allen Möglichkeiten von Erlebnissen und Lernerfahrung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

 

So lernen unsere Kinder

Als Freispielzeit bezeichnet man den Zeitraum in dem die Kinder, soweit es möglich ist, Spielkameraden, Spielmaterial, Spielort, Spielverlauf und die Spieldauer selbst bestimmen.

Uns ist die Freispielzeit sehr wichtig, weil die Kinder durch das individuelle Spielen ganz unterschiedliche Erfahrungen machen:

Fähigkeiten und Fertigkeiten werden gefestigt, soziale und emotionale Verhaltensweisen werden erprobt und erweitert, Freundschaften und Beziehungen aufgebaut, sprachliche Fähigkeiten erweitert, spezielle Vorlieben und spezielle Interessensgebiete erschlossen. Dies ist nur sinnvoll, wenn den Kindern für die Freispielzeit möglichst viel Zeit zur freien Verfügung steht.

Nur so kann das erforderliche selbstständige Denken und Handeln der Kinder erlernt werden.

In diesem freiheitlichen Rahmen ist es aber nötig sinnvolle Regeln und Grenzen festzulegen. Diese werden mit den Kindern gemeinsam erarbeitet.

Wichtiger Bestandteil während der Freispielzeit ist die Begleitung durch das pädagogische Personal:

Durch Beobachtungen werden individuelle Entwicklungsschritte der Kinder festgehalten und gezielte Förderung wird eingesetzt.

Hilfe und Unterstützung erhalten die Kinder z.B. bei der Konfliktbewältigung, bei Fragen und Klärung von Missverständnissen.

Ebenso werden immer wieder Impulse zu neuen Herausforderungen gegeben.

Denn uns allen ist vertraut, dass genau die Eigenschaften wie Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in der heutigen Zeit gefragt sind und sogar als unverzichtbar gelten:

  • als Grundlagen zum Lernen in der Schule

  • als Bewerbungskriterium im Berufsleben

  • als Voraussetzung für jede Gemeinschaft

 

Unsere Erziehungsziele und wie wir sie umsetzen

Das Thema "Sich-Wohl-Fühlen" steht über allen anderen Zielen, die wir uns hier im Kindergarten für die tägliche Arbeit setzen.
Denn erst, wenn Kinder sich wohl fühlen, bauen sie ein Vertrauensverhältnis auf, können sich weiterentwickeln und lernen und behalten Gelerntes in Kopf und Herz.
Kinder haben auch ein Bedürfnis nach Geborgenheit. Geborgenheit entsteht für den einen, wenn sie auf dem Schoß sitzen können, für andere, wenn sie sich in einer Höhle zusammen kuscheln können, wieder andere möchten gerne ein Buch vorgelesen bekommen oder einfach nur angelächelt werden.

Humor, Freundlichkeit und Ehrlichkeit sehen wir als wichtige Eigenschaften an um Kindern und Eltern die Zeit im Kindergarten angenehm zu gestalten, um zu erreichen, dass sie sich alle Wohlfühlen.

 

Förderung der sozialen Entwicklung

Miteinander lachen und spielen. Auch mal kämpfen und streiten.
Einander verstehen und trösten. Manchmal Abstand halten. Füreinander sorgen und zusammen halten.

Es gibt während des Tages viele Möglichkeiten auf Mitmenschen, Situationen, Konflikte zu reagieren und es ist nicht immer leicht sich dabei richtig zu verhalten.

Wie erkenne ich Grenzen des anderen? Kann ich einfach über jemanden bestimmen? Wie merke ich, ob es jemanden gut oder schlecht geht? Mögen mich die anderen in der Gruppe? Was soll ich machen, wenn ich mich ärgere oder mit jemand streite?

Um bei all diesen Fragen und Unsicherheiten den Kinder weiterzuhelfen ist es wichtig, sie in solchen Situationen zu begleiten und zu unterstützen. Ihnen ein Vorbild zu sein. Kinder sollen auch selbstständig Lösungen und Handlungen selber finden dürfen.

Dazu ist es notwendig, dass die Kinder ihre eigene Gefühle und die der anderen erkennen und aussprechen lernen, um die Situation nachempfinden zu können.

Ein soziales Miteinander benötigt immer gewisse Regeln und Grenzen. Wir erarbeiten mit den Kindern diese, um ihnen sinnvolle Vereinbarungen greifbarer zu machen.

 

Förderung der Persönlichkeitsentwicklung

Ein wichtiges Ziel in unserer täglichen Arbeit ist die Persönlichkeitsentwicklung.
Jedes Kind ist bereits eine Persönlichkeit, wenn es zu uns kommt.
Hier wird es mit seinen Fähigkeiten, seinen Ansichten zum Tagesgeschehen gefragt und ernst genommen - von uns Erwachsenen und von seinen Spielkameraden.
Das Kind soll sich als eigenständige Persönlichkeit wichtig fühlen. Aus einer Wertschätzung für die eigene Person wachsen Wir-Gefühl und Mitgefühl.
Es ist uns wichtig, dass Kinder

  • sprachlich ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern können

  • fähig werden Entscheidungen zu treffen

  • hilfsbereit anderen gegenüber sind/werden

Dies erreichen wir durch:
Wahrnehmen und arbeiten mit den Stärken des Kindes, Möglichkeiten zum Ausprobieren und Experimentieren geben; nicht maßregeln sondern Erfolgserlebnisse schaffen - und die Kinder selbstständig tun lassen.

 

Förderung des Körperbewusstseins

Damit das Kind sich in seiner Haut wohlfühlen kann, ist das Ausleben des Bewegungsbedürfnisses eine Notwendigkeit. Da Körperbewusstsein und Bewegung die Grundlage für die geistige Entwicklung sind, ist es uns wichtig, den Kindern viele und unterschiedliche Körpererfahrungen zu ermöglichen. Nur so kann es den eigenen Körper bewusst wahrnehmen um ihn geschickter einsetzen zu können.

Freude an Bewegung entwickeln heißt auch, den Körper und die Muskulatur stärken, Gleichgewicht, Konzentration, Ausdauer, Grobmotorik und körperliche Gesundheit fördern.

Dies erreichen wir dadurch, dass wir den Kindern Räume und Flächen in unserem Kindergarten aber auch in der Natur zur Verfügung stellen.

Die Wahrnehmung schulen wir durch Sinneserfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen:

  •   beim Kochen

  •   beim Musizieren

  •   beim freien Gestalten und Basteln

  •   bei Tastspielen

  •   beim Turnen

 

Förderung der geistigen Entwicklung

Nicht nur auf Grund der Pisastudie ist es uns wichtig, dass wir den Kindern Wissen vermitteln. Unter Wissensvermittlung verstehen wir die Neugierde der Kinder und die Lust am Forschen und Nachfragen anzuregen. Dabei erfassen sie Zusammenhänge für Alltags- und Naturabläufe, aber auch für spezielle Wissensgebiete.

Dies erreichen wir dadurch, dass wir Alltagserlebnisse und Fragen der Kinder aufgreifen und gemeinsam nach Fragen und Antworten suchen.

Nachschlagwerke dienen dazu auf die tiefergehenden Fragen der Kinder Erklärungen
zu finden. Dazu nutzen wir auch unterschiedliche Medien, machen Experimente und suchen zum Thema passende Bilderbücher, Märchen, Spiele und Reime.

 

Vermittlung der christlichen Werte

Es ist gut, dass es mich gibt, es gibt einen Gott der sich freut,
dass es mich gibt, der mein DA-sein bejaht.

Religiöse Erziehung ist ein wichtiges Element der täglichen Arbeit.

Wir geben den Kinder die Möglichkeiten in biblischen Geschichten Gottes Wirken kennen zu lernen, in der Natur dem Schöpfer zu begegnen.

Die Kinder erleben den christlichen Glauben, vor allem auch in den immer wiederkehrenden Festen im Jahreskreislauf, die ihnen Sicherheit und Orientierung geben. Wir feiern zusammen mit unserem Herrn Pfarrer kindgemäße Gottesdienste. Durch viele wiederkehrende Ritualien wie Kerze anzünden, Stille erleben, führen wir die Kinder aus der Hektik zur Ruhe hin. Lieder, Bilder, Gebete und Meditationen sollen den Kindern helfen einen Bezug zu Gott herzustellen.

 

Diese uns äußerst wichtigen Erziehungsziele spiegeln sich folgendermaßen im Bayerischen Kindergartengesetz:

"Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist der beziehungsfähige, wertorientierte, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann."
BayKiBiG

Wir arbeiten nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Erziehen - Bilden - Betreuen

 

Vorbereitung und Begleitung des Übergangs in die Schule

Definition

Das Kind motivieren für den Schuleintritt; es fördern in allen Bereichen, die für die Schulfähigkeit wichtig sind, um den Übergang zu erleichtern.

 

Ziele

  • Stolz, Freude, Zuversicht für den neuen Lebensabschnitt entwickeln helfen

  • Beziehung aller Beteiligten untereinander herstellen und fördern

  • Breites Interesse an vielseitigem Lernen wecken

  • Hinführen zur Schulfähigkeit in den Bereichen Kognitiv, Sozial/Emotional und Körperlich

  • Thema "Schule" positiv an die Kinder herantragen

 

Unsere Methode

Mit dem Tag des Eintritts des Kindes in den Kindergartens wird der Grundstein gelegt für vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kindern - Familie - Kindergarten - Schule durch:

  • gemeinsame Veranstaltungen, Gespräche, Besuche, Hospitationen

  • Verstärkte Förderung und Forderung von Ausdauer, Konzentration, Leistungsbereitschaft in pädagogischen Einheiten als Einzelförderung im Kleingruppengeschehen

Angebote speziell im letzten Kindergartenjahr:

  • Elterngespräch hinsichtlich der Schulfähigkeit

  • Verkehrserziehung

  • Schulbusfahren üben

  • Schule besuchen, Kontakt zu Lehrern knüpfen

  • Schultüte basteln

  • Übernachten im Kindergarten

  • Vorschulkinderausflug

Sprachliche Bildung

Definition

Sprachliche Bildung heißt: Sprachverständnis, Ausdrucksfähigkeit, aber auch Artikulation fördern.

Ziele:

  • Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse in Worte fassen, sich sprachlich ausdrücken

  • Erweiterung des Wortschatzes und der Begriffsbildung

  • Textverständnis und Erzählkompetenz

  • Grammatikalisch richtige, deutliche Aussprache

 

Unsere Methode

Täglich werden bei jeder Interaktion mit den Kindern schon im normalen Alltag die Zielinhalte der sprachlichen Bildung beachtet.
Mehrmals wöchentlich finden sowohl in der Kleingruppe als auch in der Gesamtgruppe pädagogische Angebote zu diesem Themenbereich statt:

Hier einige Beispiele:

  • Bilderbücher, Geschichten, Märchen vorlesen und nachspielen

  • Lieder, Reime und Fingerspiele hören und auswendig lernen

  • Kreisspiele

  • Rollenspiele

 

Mit den Vorschulkindern arbeiten wir ab dem 2. Halbjahr täglich  mit dem Sprachprojekt „Wuppi“. Auch der Dialekt ist bei uns ein wichtiges Kulturgut und hat seinen Stellenwert.

 

Mathematische Bildung

Definition

Erfahren, Erkennen und Benennen von Zahlen, Formen, Mengen, Gewicht und Größen

Ziele

  • Zählen können

  • Zahlen erfassen

  • Formen benennen

  • Logisches Denken fördern

 

Unsere Methode

  • Diese Ziele werden öfters in den ganz normalen Alltag eingebunden; z.B. beim Teller zählen, Schritte bis zum nächsten Baum schätzen und zählen

  • beim Herstellen von Papierfaltarbeiten

 

Mathematische Bildung wird bei uns aber auch mehrmals wöchentlich in das pädagogische Programm aufgenommen:

Im Kleingruppen- oder Einzelgeschehen

  • z.B. bei Kartenspielen, Würfelspielen, Tischspielen

  • beim Abwiegen von Kochzutaten

  • beim Formenlegen

In der Gesamtgruppe

  • bei verschiedenen Kreisspielen, Auszählreimen, Reaktionsspielen, .....

Speziell für Schulanfänger mit Beginn des letzten Kindergartenjahres:

  • Einmal wöchentlich führen wir das Projekt "Komm mit ins Zahlenland" nach Professor Dr. Preiß

  • Nachlegen von Musterketten, vervollständigen von Reihen, Experimentieren mit Mengen und Formen

  • Tischspielen mit mathematischen Anforderungen (z.B. Edelsteinspiel, ...)

  • Arbeiten mit Arbeitsblättern zu bestimmten Themen

 

Naturwissenschaftliche und Technische Bildung

Definition

Interesse wecken an chemischen und physikalischen Gesetzen, an technischen und mechanischen Abläufen und die Erkenntnisse daraus praktisch anwenden.

Ziele

  • unterschiedliche Materialien kennen lernen

  • Lust am Forschen wecken

  • Logisches Denken lernen

  • Erkenntnisse aus dem N/T-Bereich für eigene Ideen nutzen

 

Unsere Methode

Im normalen Alltag nutzen die Kinder ganz automatisch viele naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten in ihrem Spiel:

  • z.B. schiefe Ebene, Waage, Magnete, Rollen, Räder, ....

  • täglich in der Bauecke, bei Konstruktionsspielen, ....

 

In Kleingruppen und Einzelgeschehen bei:

  • Hilfestellung bei Konstruktionsspielen

  • Wirkung von Hitze und Kälte

  • Experimente mit Kerzenlicht, Wasser, Eis, Schnee, ....

 

In der Gesamtgruppe:

  • Beobachtung von Naturphänomenen (Wasserspiele, Regenbogen, Wind, ....)

  • Erkundungsgänge

  • Experimente mit Licht und Schatten

  • Benennen und Sortieren von Naturmaterialien

  • Berufe und Tätigkeiten kennen lernen

Musikalische Bildung und Erziehung

Definition

Musikalische Aspekte lassen sich in allen Spielformen der Kinder wieder finden. Sie sollten wahrgenommen, zugelassen und begeleitet werden.

Ziele

  • Sensibilisierung des Gehörsinns

  • aktives Hörtraining (tiefe - hohe Töne, laut - leise)

  • Emotionale Wirkung der Musik fühlen und erleben

  • Rhythmikschulung

  • Anregung von Fantasie und Kreativität

  • Sprachentwicklung

 

Unsere Methode

  • Regelmäßig werden alte und neue Lieder gesungen

  • wöchentliche Musikstunde

  • Möglichkeit Musik zu hören

  • verschiedene Orffinstrumente stehen den Kindern zur Verfügung

  • Einübung von Tänzen

  

Medienbildung und Medienerziehung

Definition

Medien d.h. Informationsvermittlung in Bild und Ton (Bücher, CD-Player)

Ziele

  • Umgang mit Medien (sachgerecht und verantwortlich)

  • zeitgemäße Bildung und Erziehung im Umgang mit Medien

Unsere Methode

  • Bücher und Musik sind für uns eine Selbstverständlichkeit und werden täglich verwendet: Bilderbücher, Sachbücher, Kassetten, CD`s werden pädagogisch begleitend eingesetzt.

  • zu bestimmten Themen werden Filme und Dias von der Bildleitstelle ausgeliehen

 

Natur und Umwelterziehung

Definition

Mit der Umweltbildung und Umwelterziehung wird die Werthaltung und Wertschätzung unserer Umwelt erfasst. Durch Aufgreifen verschiedener umweltbezogener Themen wird dies gefördert.

Ziele

  • Wertschätzung der Umwelt

  • Naturzusammenhänge erkennen und beobachten

  • Umwelt pflegen und schützen

  • Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen (sehen, hören, tasten, riechen, schmecken)

  • Umwelt erleben

 

Unsere Methode

  • Erkundungsgänge in der Natur sind eine Selbstverständlichkeit

  • Bepflanzen und Pflegen unseres Hochbeetes

  • Tierbeobachtungen, Walderkundungen mit Förster

  • Bacherkundungen und Biotoperkundungen mit Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes

  • Sorgsamer Umgang mit Material wie Kleber, Papier, usw. wird geschult und besprochen

  • Täglicher Umgang mit Mülltrennung; Kinder trennen selbst ihre Abfälle wie Kompost, Papierabfälle, Joghurtbecher

Kreativitätserziehung

Definition

Kinder zeigen uns mit ihrer bildlichen Äußerung ihre Sicht der Welt und die Beziehung in ihr.

Ziele

  • Spaß, Freude, Gestaltungslust und Anerkennung erleben, sind Voraussetzung für kreatives, fantasievolles Spielen und Lernen

  • Eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken

  • Grundverständnis von Farben und Formen erwerben

Unsere Methode

  • Täglich können die Kinder am Mal- und Basteltisch mit unterschiedlichen Farben, Papieren, Kleister, wertlosen Materialien und Scheren ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Ganz wichtig ist uns: Jeder malt so gut er kann und das wird anerkannt! Durch die regelmäßigen Ausstellungen der Werke stärken wir das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl der Kinder

  • Bei gezielten Angeboten lernen die Kinder den sachgerechten Umgang mit verschiedenen Materialien  und Techniken kennen.

 

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Kindergarten Mariä Himmelfahrt Neuburg

Lage

Unsere Einrichtung mit fünf Gruppen liegt zentral in ländlicher Umgebung. Die Nähe zu Wald, Feld und Biotop lädt zu Erkundungsgängen ein.
Ein großzügig angelegter Garten mit Schatten spendenden Bäumen, Rutschen, Schaukeln, Wippe, Klettergerüst, Reifenschaukel, Balancierbalken, mehreren Sandkästen, Spielhaus und Spielstraße bietet den Kindern viele Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Erleben.

 

Kindergarten

  • Die Räumlichkeiten innerhalb unseres Hauses umfassen vier Gruppenräume und zwei Intensivräume.

  • Zwei weitere Räume bieten den Kindern die Möglichkeit zum Werkeln und sich Zurückziehen.

  • Dazu kommen Garderobe, sanitäre Anlagen für Kinder und Erwachsene, mehrere Materialräume, Büro, Besprechungszimmer und Küche.

  

Gruppenräume

Bauecke mit Konstruktionsmaterial

Diese spricht alle Kinder an und eignet sich hervorragend zum räumlichen Bauen, freien Gestalten und Konstruieren. Beim Spiel erfährt das Kind mathematische Grundsätze und bekommt ein Gefühl für Proportionen.

 

Puppenecke

Sie lädt zu vielseitigen Rollenspielen ein. Erlebtes wird verarbeitet und der verantwortungsvolle Umgang miteinander wird erlernt.

 

Kuschelecke

Die Kuschelecke wird nach dem aktuellen Bedürfnis der Kinder genutzt. Hier können sich die Kinder nach ihren aktuellen Bedürfnissen zurückziehen und z.B. Bilderbücher betrachten.

 

Kreativbereich

Durch das Angebot verschiedener Mal- und Bastelmaterialien wird die Phantasie und Kreativität angeregt und gefördert. Durch reißen, kleben, schneiden, kneten, malen usw. wird die Feinmotorik geschult.

 

  

Weitere Räume

Bällebad

Es bietet den Kindern die Möglichkeit, auch im Innenbereich ohne große Verletzungsgefahr ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben und vorhandene Aggressionen abzubauen. In spielerischer Weise machen Kinder Körpererfahrung. Seinen Körper spüren und motorische Fähigkeiten erfahren, trägt zu einem positiven Körperbewußtsein bei, und somit zu Selbstvertrauen und Selbstsicherheit, zur Stärkung der Selbstkompetenz.

 

Intensivraum

Gezielte Förderungen: z. B. Vorschule, Ohrentraining, Zahlenland, Kleingruppenarbeit.
Während der Freispielzeit dient er als Rückzugs- und Begegnungsraum, außerdem laden große Softbausteine zum kreativen Bauen ein.

 

 

Ein Tagesablauf im Kindergarten

So kann ein Tag bei uns aussehen:

Ab 7.30 Uhr treffen sich alle Kinder in der Wichtelgruppe, die den Frühdienst beanspruchen.

Von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Freispielangebote in der Gruppe
Puppenecke, Bauecke, Kuschelecke, Tischspiele, Mal- und Basteltisch, Vorschule, Ohrentraining mit Wuppi, Zahlenland.

Gruppenübergreifende Angebote, Bewegungsspiele im Eingangsbereich, Werkraum, Ballbad, Ausweichraum. Verschiedene, nach Jahreszeit und Situation ausgearbeitet Projekte.

Gezielte Beschäftigung
Gesprächsrunde, religiöse Unterweisung, Liedeinführung, Bilderbuchbetrachtung, Geschichten und Märchen, Turnen, Rhythmik, häusliche Beschäftigung und vieles vieles mehr.

Von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr Mittagessen,
anschließend bis 14.00 Uhr situationsorientiertes Arbeiten.

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Kinderkrippe

  • Gruppenraum mit Küchenzeile

  • Bewegungsraum

  • Schlafraum

  • Toiletten- und Wickelbereich

  • Garderobe

  • Für die Krippenkinder wurde ein abgegrenzter Außenbereich angelegt

   

Im Gruppenraum der Kinderkrippe befinden sich:

 

Spielburg mit Tast- und Wahrnehmungselementen

Die Spielburg lädt die Kinder ein, ihr Bedürfnis nach Bewegung, Begegnung, Ruhe, Körpererfahrung und Spiel zu befriedigen. Die schiefe Ebene fördert bei Krabbelkindern die Bewegungskraft.

 

Bauecke

In ihr erfahren die Kinder, dass sie durch einfaches auslegen, verbinden und stapeln aus den Einzelformen eine Gesamtform schaffen können. Unterschiedliche Baumaterialien bieten sich an, durch Vergleich Materialerfahrungen zu sammeln. Fahrzeuge laden zu Transportspielen ein.

  

Puppenecke

Der Rollenspielbereich enthält wesentliche Elemente eines den Kindern vertrauten Wohnbereiches um sie zum Nachspielen anzuregen. Selbst Erlebtes kann so verarbeitet werden und Rücksichtnahme und Verantwortung im Umgang mit anderen Kindern erlernt werden.

  

Kuschelecke

Hier ziehen sich die Kinder zur Bilderbuchbetrachtung oder Körperwahrnehmungsspielen zurück. Auch können sie dort ihrem aktuellen Bedürfnis nach Ruhe nach kommen oder mit etwas Distanz miterleben, was die anderen machen.

 

Kreativ- und Sortierbereich

Im Kreativbereich kann Erfahrung mit Fingerfarben, Kleister, Knetmasse, Ton und anderen Mal- und Bastelmaterialien gesammelt werden, während im Sortierbereich Spielmaterialien bereitstehen, die im Zusammenhang miteinander stehen und zum Sortieren animieren.

  

Nebenraum

Der angrenzende Nebenraum, wird auch als Bewegungsraum genutzt. Er ist ein Ort, an dem die Kinder ihren Körper trainieren, erleben und entspannen können. Durch eine große flexible Matte kann mit Hilfe von großen Schaumstoffelementen eine Kletterlandschaft entstehen. Die Kinder haben hier die Möglichkeit, sich und den Raum auf vielfältige Weise zu erfahren.

 

Schlafraum

Ein separater Schlafraum mit Gitter- und Transportbettchen.
Hier kann dem Bedürfnis nach Schlaf und Ruhe nachgekommen werden, um sich anschließend ausgeruht auf ein neues Lern- und Erfahrungsabenteuer einzulassen.

 

Ein Tagesablauf in der Kinderkrippe

So kann ein Tag aussehen:

ab 7.30 Uhr ankommen, begrüßen, erstes Orientieren im Gruppenraum, Freispiel.

8.30 Uhr Morgen- und Begrüßungskreis:
Zeit zum musizieren und singen, austauschen, erzählen und experimentieren, Geschichten erzählen und Bilderbuch betrachten, für Finger- Kreis- Singspiele, aktuelle Themen werden bearbeitet.

9.00 Uhr gemeinsame Brotzeit danach Freispielangebote in der Gruppe, Spielburg, Bauecke, Puppen- und Kuschelecke, pädagogische Angebote im Kreativ- und Sortierbereich, Bewegungsangebote, häusliche Beschäftigung, Angebote in Kleingruppen.

11.00 Uhr Mittagskreis:
Zeit für Kreis- Sing- und Bewegungsspiele.

11.30 Uhr gemeinsames Mittagessen, anschließend Schlaf- und Ruhepause.

bis 14.30 Uhr situationsorientiertes Arbeiten.

Der Tagesablauf ist durch feste Zeiten für bestimmte Tätigkeiten strukturiert. Das gibt Sicherheit und Orientierung. Die Individualität der Kinder wird jederzeit beachtet, d.h. jedes Kind kann seinem Bedürfnis nach Essen und Schlafen zu jeder Zeit nachkommen. Somit achten wir auf den Körperrhythmus der Kinder.

 

Konzept

"Laßt die Kinder in ihrer Phantasie fliegen und sie werden lernen im Leben aufrecht zu gehen!“ (Renate Hartwig)

 

Vorwort

Sie interessieren sich für unsere Einrichtung!
Wir haben im Team eine Konzeption erarbeitet, um unsere
Arbeit transparent zu machen.
Wir informieren über unsere Rahmenbedingungen,
Ziele und Methoden.

Wir orientieren uns am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan und dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz.

 

Grundsätze und Werte

Zum festen Bestandteil unseres Erziehungskonzeptes gehört die Berücksichtigung christlich-katholischer Lebensgrundsätze und Wertvorstellungen. Diese werden sowohl im gemeinsamen Miteinander, als auch durch die Teilnahme bei religiösen Festen, Feiern und Veranstaltungen vermittelt.

 

„Künstlerisch aktive Kinder“

In Projekten entfalten unsere Kinder ihr kreatives und künstlerisches Potential. Kreativität ist die Fähigkeit, im Denken neue, auch unerwartete und überraschende Wege zu gehen. Sie kommt allen Menschen zugute. Die Kreativität von Kindern stärken, heißt auch, ihnen die Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen.

 

Schwerpunkte unserer Einrichtung: Erziehung, Betreuung, Bildung

Die Kinder sollen gerne in die Einrichtung kommen, sich wohl fühlen, und ihren Neigungen entsprechend entfalten. Die Eltern werden dadurch in ihrer Betreuungsaufgabe entlastet.
Der Kindergarten wird die im Elternhaus begonnene Erziehung der Kinder zu selbständigen und sozial kompetenten Personen weiterführen. Sie werden in ihren intellektuellen und sozialen Fähigkeiten gefördert. Dazu einigen wir uns auf gemeinsame Werte und setzen diese im alltäglichen Arbeiten mit den Kindern um.

 

Basiskompetenzen sind grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und Persönlichkeitscharakteristika. Sie sind Bedingungen für den Erfolg und die Zufriedenheit in Schule, Beruf, Familie und Gesellschaft:

 

Soziale Kompetenzen

Hier lernt das Kind Beziehungen aufbauen, sich einzuordnen, sich zu behaupten, Kontakte zu knüpfen, einander zu helfen und Konflikte zu lösen.

 

Personale Kompetenzen

Wir unterstützen die Kinder in ihrer Körperwahrnehmung und versuchen ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.

 

Entwicklung von Wert- und Orientierungskompetenz

In der frühen Kindheit werden Werte und Normen verinnerlicht. Wir werden den Kindern christliche Werte vermitteln. Die Sensibilisierung zur Achtung von Andersartigkeit und Anderssein, aber auch das Umgehen miteinander ist genauso wichtig, wie das Staunen und Beobachten der Natur, bis hin zum gemeinsamen Beten, zum Erleben und Erzählen biblischer Geschichten.

 

Physische Kompetenz

Die Kinder lernen die Verantwortung für Gesundheit zu übernehmen und körperliches Wohlbefinden in Form von Hygienemaßnahmen selbständig auszuführen. Die Kinder haben einen natürlichen Drang und eine Freude sich zu bewegen. In der frühen Kindheit ist Bewegung nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von herausragender Bedeutung. Bewegung fördert die körperliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Hier werden motorische Grundformen erlernt. Kondition, Koordination, Ausdauer, Geschicklichkeit, Bewegungssicherheit und Konzentration werden gefördert.

 

Motivationale Kompetenzen

Hier fördern wir die Ausdauer und Konzentration, aber auch die Neugierde. Wir helfen den Kindern eine Eigenständigkeit zu entwickeln, indem Sie ihre Aufgaben selber lösen und Probleme bewältigen können.

 

Kognitive Kompetenzen

Wir fördern die differenzierte Wahrnehmung, sie sollen lernen alle Sinne zu nutzen. Logisches Denken ist ebenso wichtig wie das trainieren des Gedächtnisses und die Wissensaneignung.
Die Kreativität im sprachlichen, musikalischen und künstlerischen Bereich wird hier, aber auch in allen anderen Bereichen gefördert. Z. B. im häuslichen Bereich, Körperpflege und Hygiene, eigenständiges An- und Ausziehen, Verkehrs- und Umwelterziehung.