Abschied, Trauer und Hoffnung
Der Tod eines geliebten Menschen schmerzt sehr und ist ein großer Verlust. Für die Christen bedeutet der Tod aber nicht das Ende: Er stellt den Übergang zum ewigen Leben bei Gott dar. Deshalb finden sich in der kirchlichen Begräbnisliturgie auch viele Elemente, die diesen hoffnungsvollen Aspekt des Todes betonen. Das kirchliche Begräbnis ist somit getragen von der christlichen Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben. Abschied zu nehmen ist eine der schwersten Erfahrungen in unserem Leben. Neben dem Verlust eines uns nahestehenden Menschen belasten uns häufig auch die organisatorischen Fragen und Sorgen um die Zukunft. Die Hinterbliebenen sind aber mit ihren Fragen, Gefühlen, Sorgen und Ängsten nicht allein gelassen. Bei einem Trauerfall wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro Bliensbach unter Tel. 08272/4206! Die in einem Trauerfall anstehenden und notwendigen Aufgaben und Erledigungen erfordern von Ihnen ein wohlüberlegtes Handeln. Vielleicht kann Ihnen diese Checkliste dabei eine Hilfestellung sein: Pfarreiengemeinschaft B l i e n s b a c h Was ist zu tun bei einem Trauerfall? 1. Folgende Termine festzulegen: 1. Trauergottesdienst ist in Bliensbach/Hirschbach/Prettelshofen/Laugna/Osterbuch/Modelshausen am:___________um_________ 2. anschließend Beerdigung auf dem Friedhof 2. Totenläuten und Totenrosenkranz: Mesnerin Bliensbach, Frau Bernklau informieren. Tel.: 08272/ 9013 Mesnerin Hirschbach, Frau Bestle/Frau Leix informieren. Tel.: 08272/ 4834 oder / 4960 Mesnerin Prettelshofen, Frau Heider informieren. Tel.: 08272/ 2467 Mesner Laugna, Herr Dippel informieren. Tel.: 08272/ 3907 Mesnerin Osterbuch, Frau Schipf/Frau Almer informieren. Tel.: 08272/ 4112 oder /3443 Mesnerin Modelshausen, Frau Friegl informieren. Tel.: 08272/ 3501 3. Kirchenverwaltung informieren: Kirchenpfleger Bliensbach, Herr Hans Schuster, Tel.: 08272/ 3773 Kirchenpfleger Hirschbach, Herr Joachim Wojtczyk, Tel.: 08272/ 642749 Kirchenpfleger Prettelshofen, Herr Karl Benz, Tel.: 08272/ 3949 oder 0821/ 40875281 4. Grabaushub: Bestattungsinstitut:___________________ 5. Organist zum Trauergottesdienst: Bliensbach, Frau Achner, Tel.: 08274/ 6587 Hirschbach, Frau Kratzer, Tel.: 08272/ 9941554 Prettelshofen, Herr Bröll, Tel.: 08272/ 5549 Laugna, Herr Heim, Tel.: 0176/ 41627296 Osterbuch, Herr Heim, Tel.: 08272/ 5179 6. Für das Trauergespräch ausführlichen Lebenslauf der/des Verstorbenen schriftlich vorbereiten. 7. Vier Männer zum Tragen des Sarges oder einen Mann zu Tragen der Urne: __________________________________________________________ 8. Ein Kind zum Tragen des Grabkreuzes: _____________________ 9. Totenanzeige in die Tageszeitung geben. 10. Sterbebildchen in der Sakristei abgeben. 11. Sterbefallbescheinigung vom Standesamt vor der Beerdigung im Pfarramt, in der Sakristei oder beim Pfarrer abgeben. Pater Tomasz Wesolowski, Tel.: 08272/ 4206 Pfarrer Alois Roßmanith, Tel.: 08272/ 2465 E-Mail: st.margaretha.bliensbach@bistum-augsburg.de
Gott ist wie ein barmherziger Vater. Er nimmt uns mit all unseren Fehlern und Schwächen und unserem Versagen an und schenkt uns immer wieder neu seine Liebe und sein Erbarmen. Sein Sohn Jesus Christus hat es uns vorgelebt. Er hat uns durch sein Leben, sein Sterben und durch seine Auferstehung gezeigt, dass Gottes Liebe stärker ist als Streit, Hass und Gewalt. Um diese Liebe geht es im Sakrament der Versöhnung, in der Beichte. Es geht hier um die Befreiung von Schuld und um das Sensibel werden für das eigene Fehlverhalten in einer Welt, in der die Menschen einander allzu oft die Liebe „schuldig“ bleiben. Der Mensch übernimmt also die Verantwortung für sein eigenes Handeln und öffnet sich damit immer wieder neu Gott und der Gemeinschaft der Kirche. Die Beichte beginnt im Beichtstuhl oder im Rahmen eines Beichtgespräches mit dem Kreuzzeichen. Es ist das Vorzeichen, unter das wir unser eigenes Bekenntnis stellen. Es ist das Zeichen der grenzenlosen Liebe Gottes. Das Aussprechen und Benennen dessen, was uns belastet, ist ein wichtiger Schritt unserer Reflexion. Der Priester hört uns zu und bestärkt unseren Willen, neu anzufangen. Die auferlegte „Buße“, ein Gebet oder eine Betrachtung, macht uns dabei deutlich, dass zur Versöhnung immer auch das eigene Tun gehört. Abschließend schenkt die Lossprechung durch den Priester „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ Befreiung und einen neuen Anfang. Falls Sie ein persönliches Beichtgespräch bei einem Priester wünschen, dürfen Sie sich gerne an das Pfarrbüro (Tel. 08272/4206) oder auch direkt an P. Tomasz Wesolowski bzw. an Pfarrer Alois Roßmanith wenden. Vielleicht können Ihnen die Impulse im Gotteslob ab Nr. 599 für die Vorbereitung auf die persönliche Beichte hilfreich sein. Kontakt: Öffnungszeiten des Pfarrbüro: Montag bis Mittwoch von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr Mittwoch von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Telefon: 08272/4206
Das Sakrament der Ehe
In der katholischen Kirche ist das Ehesakrament das Zeichen für die Liebe Gottes zu uns Menschen. In der Liebe der Eheleute wird diese Liebe Gottes zu den Menschen sichtbar. Im Ehesakrament schenkt Gott den Eheleuten seinen Schutz und Segen und verspricht ihnen seinen Beistand für das gemeinsame Leben. In der kirchlichen Trauung schließt also das Brautpaar feierlich und in kirchlicher Gemeinschaft seine Ehe. Gleichzeitig erklären die Brautleute, dass sie ihre Ehe im Glauben an Gott führen wollen. Nach dem katholischen Eheverständnis ist die Ehe unauflöslich, das Brautpaar verspricht sich somit die Treue in guten wie in schlechten Tagen. Folgende Schritte sind für die Feier einer kirchlichen Trauung wichtig:
Nehmen Sie, wenn möglich, mindestens 6 Monate vor dem gewünschten Hochzeitstermin Kontakt mit Ihrem Wohnpfarramt bzw. Ortspfarrer auf.
Bitte klären Sie hier vor den weiteren Festplanungen, ob die ausgewählte Kirche und der gewünschte Termin möglich sind und ob der Priester die Trauung übernehmen kann. Bei diesem Gespräch können Sie auch weitere Fragen und Anliegen ansprechen, z.B. wenn Ihre Partnerin/Ihr Partner nicht der katholischen Kirche angehört.
Für das „kirchliche Aufgebot“ benötigen Sie Ihre aktuellen Taufscheine, die Sie in Ihren jeweiligen Taufpfarrämtern erhalten. Das Ausstellungsdatum darf nicht länger als 6 Monate zurückliegen.
Beim Traugespräch werden seelsorgliche Fragen und die konkrete Gestaltung der kirchlichen Hochzeitsfeier angesprochen.
Im Rahmen dieses Gesprächs wird auch das Ehevorbereitungsprotokoll erstellt, bei dem Sie bitte auch Ihre Trauzeuginnen/Trauzeugen benennen. Zu Ihrer ganz persönlichen Vorbereitung auf Ihre Hochzeit und Ehe empfehlen wir Ihnen den Besuch eines Ehevorbereitungsseminars. Die Termine und Veranstaltungsorte können Sie über das Pfarrbüro erfragen. In unserer Pfarreiengemeinschaft Bliensbach finden die kirchlichen Trauungen in der Regel am Samstagnachmittag statt. Bei Fragen und Anliegen rund um das Thema „kirchliche Hochzeit“ dürfen Sie gerne Kontakt mit unserem Pfarrbüro (Tel. 08272/4206) aufnehmen.
Die Hl. Eucharistie - Das Sakrament der Erstkommunion
Die Hl. Eucharistie – Das Sakrament der Erstkommunion In der Kommunion, im Hl. Sakrament der Eucharistie, feiern wir die Gemeinschaft mit Jesus Christus. „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ sagte Jesus beim letzten Abendmahl vor seinem Tod zu seinen Jüngern. Jesus teilte bei diesem Mahl mit ihnen das Brot und den Kelch. In diesem „heiligen Brot“ empfangen wir Jesus und können so ganz sicher sein: Er lässt uns nicht allein, er ist immer bei uns! Er schenkt sich uns selbst in den Gaben von Brot und Wein. Eine besondere Feier ist dabei der Gottesdienst, in dem junge Christen nach einer Vorbereitungszeit zum ersten Mal die Hl. Kommunion empfangen dürfen und so in die Tischgemeinschaft mit Jesus Christus aufgenommen werden. Diese Erstkommunionvorbereitung findet in der Regel im 3. Schuljahr statt. Sie beginnt im Herbst mit einem Elternabend und endet nach Ostern mit der Feier der Erstkommunion. Alle katholischen Kinder in den 3. Klassen erhalten eine schriftliche Einladung zur Teilnahme an der Vorbereitung. In einem Elternabend werden dann die wichtigsten Informationen zu dieser Vorbereitungszeit sowie zur Feier der Hl. Erstkommunion weitergegeben. Wenn Sie Fragen rund um das Thema Erstkommunion in unserer Pfarreiengemeinschaft Bliensbach haben, können Sie sich gerne an unser Pfarrbüro (Tel. 08272/4206) wenden. Kontakt: Öffnungszeiten des Pfarrbüro: Montag bis Mittwoch von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr Mittwoch von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Telefon: 08272/4206
"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."
Der Alltag stellt uns immer wieder vor viele Fragen. Dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen kostet oft Kraft und Nerven. Im Sakrament der Hl. Firmung verspricht uns Gott: „Ich werde mit dir sein! Ich stärke dich mit dem Heiligen Geist.“ Mit dem Sakrament der Firmung wird die Eingliederung in die katholische Kirche abgeschlossen. Wer gefirmt ist, hat den Auftrag, sich mit den eigenen Fähigkeiten in Kirche und Gesellschaft einzusetzen und aus dem Glauben zu leben. Während der Firmung legt der Firmspender die Hand auf den Kopf des Firmbewerbers und zeichnet mit geweihtem Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn. Dabei spricht er: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Zum Zeichen seiner Unterstützung legt der Pate bei der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmbewerbers. Der Empfang des Firmsakraments ist die Voraussetzung dafür, dass man selbst Tauf- oder Firmpate sein kann. Die Aufgaben des Firmpaten entsprechen dabei denen des Taufpaten: Er soll den Firmbewerber in seiner christlichen Lebensführung begleiten und unterstützen. Deshalb muss der Firmpate auch römisch-katholisch, getauft und gefirmt sein und das 16. Lebensjahr vollendet haben. Der Pate darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. In unserer Pfarreiengemeinschaft Bliensbach findet die Feier der Hl. Firmung in der Regel in einem zweijährigen Rhythmus statt. Zur Vorbereitung auf den Empfang der Hl. Firmung werden alle Jugendlichen, die das 5. und 6. Schuljahr besuchen, von uns schriftlich eingeladen. Diese Vorbereitungszeit beginnt meist im Frühjahr mit einem Elternabend. Dort werden die wichtigsten Informationen weitergegeben. Die Firmvorbereitung besteht aus verschiedenen Elementen: sowohl gemeinsame Jugendgottesdienste und Aktionen im Rahmen des Firmkonzeptes im „Alt-Dekanat Höchstädt“ als auch eigene Gottesdienste und Projekte in unseren Pfarrgemeinden bzw. innerhalb unserer Pfarreiengemeinschaft gehören mit dazu. Bei Fragen zur Firmung oder zur Firmvorbereitung dürfen Sie sich gerne bei uns im Pfarrbüro (Tel. 08272/4206) melden. Kontakt: Öffnungszeiten des Pfarrbüro: Montag bis Mittwoch von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr Mittwoch von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Telefon: 08272/4206
JA zu Jesus Christus
Die Taufe Die Taufe ist das grundlegende Sakrament der Kirche. Mit ihr beginnt das Leben als Christ. Mit der Taufe werden wir aufgenommen in die Kirche. Mit ihr sagen wir JA zu Jesus Christus oder möchten als Eltern, dass dies auch einmal unsere Kinder tun. Jesus selbst hat sich am Anfang seines Wirkens von Johannes dem Täufer im Fluss Jordan taufen lassen. Das Taufsakrament wird durch einen Priester oder Diakon gespendet. Bei der Taufe gießt der Taufspender geweihtes Wasser dreimal über den Kopf des Täuflings und spricht dabei die Taufformel: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Erste Zeugen der Taufe sind die Taufpaten. Sie stehen einem Kind auf seinem Lebensweg zur Seite und helfen ihm, in den Glauben hineinzuwachsen. Sie unterstützen damit die Eltern in der christlichen Erziehung. Der Taufpate ist selbst katholisch getauft und hat die Firmung empfangen. Er muss mindestens 16 Jahre alt sein und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Oftmals haben Kinder auch zwei Paten. Neben dem katholischen Paten kann auch ein evangelischer Christ als Taufzeuge ausgewählt werden. Das Sakrament der Taufe wird in der PG Bliensbach in der Regel am Samstagvormittag um 11.30 Uhr oder –nachmittag um 14.00 Uhr sowie am Sonntag um 11.45 Uhr gespendet. Für die Taufanmeldung dürfen Sie gerne Kontakt mit unserem Pfarrbüro (Tel. 08272/4206) aufnehmen. Bringen Sie bitte zu diesem Termin eine Geburtsbescheinigung Ihres Kindes sowie das Familienstammbuch mit. Kontakt: Öffnungszeiten des Pfarrbüros: Montag - Mittwoch von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr Mittwoch von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Pfarrbüro, Tel. 08272/4206