Die Pfarrkirche St. Johannes Baptist der Täufer in Großhausen wurde 1732 durch Spenden und Erbitten von Geldern von der damaligen Äbtissin aus dem Reichsstift Obermünster in Regensburg in der Leitung von Pfarrer Thomas Triebenbacher erbaut.
Noch heute ist in einem Dachstuhlbalken der Pfarrkirche die Inschrift „T.T 1732“ zu lesen. Der Altarchor wurde mit Dreipaßfenstern ausgestattet. Das Hochaltarbild stammt von einem Friedberger Maler mit dem Namen F. Reis (?)und die Fresken von Johann Reismüller.
Am Nordrand des Marktes, zwischen alter B300 und der Paarer Straße, gegenüber dem Marktplatz, liegen Kirche und ehemaliges Kloster des Marktes Kühbach. Die Pfarr- und ehemalige Klosterkirche der Benediktinerinnen wurde schon um das Jahr 1000 gegründet und erbaut.
Das massive Untergeschoss des Turmes mit dem Rundbogenfries stammt noch aus romanischer Zeit. Nach einem weiteren Brand 1577 wurde die Kirche im gotischen Stil errichtet. Die heutige Barockkirche wurde 1687 bis 1688 erbaut. Die Innenausstattung wird geprägt von einer reichen hochbarocken Stuckdekoration. Der mächtige Hochaltar und die fünf Nebenaltäre sind geprägt durch ihren nussbaumfurnierten und teilvergoldeten Säulenaufbau und die großen Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Außenwände des Kirchenschiffes stammen noch aus gotischer Zeit. Besonders erwähnenswert ist das für diese Gegend ungewöhnliche Patrozinium des Hl. Magnus von Füssen", das wohl etwas mit der Stifterfamilie des 11. Jahrhunderts zu tun hat. Innenrenovierung ab 1998 Die letzte Innenrenovierung fand in den Jahren 1998 bis 2000 statt. Unter anderem wurde wieder ein Mittelgang geschaffen und die alte Öl-Umluftheizung durch eine neue Niedertemperaturheizung unter den Sitzbänken ersetzt. Danach wird die gesamte Raumschale sowie die meisten Altarbilder restauriert. Ölberg wurde grundlegend gereinigt und restauriert Nachdem die Arbeiten am Kirchplatz vollendet waren, wurde 2013 auch der Ölberg an der Außenmauer der Kühbacher Pfarrkirche in den Urzustand gebracht. In der Ölbergnische sind wieder die restaurierten Figuren „Betender Heiland“, „Kelchreichender Engel“ und von links die Apostel Johannes, Jakobus und Petrus aufgestellt. Die Restaurierung der Figuren wurde von Werner Schrupp aus Schwabmünchen durchgeführt. Dazu gehörte die grundlegende Reinigung der stark verschmutzten Figuren. Die farbliche Gestaltung wurde beibehalten und die vorhandenen Schäden ausgebessert und anschließende konserviert. Die Kirchenmalerin Eva Schinkinger aus Augsburg hat das Hintergrundbild Jerusalem ohne Veränderung neu gemalt. Die Felsformation wurde durch die Stuckateurfirma Höck aus Augsburg gereinigt und teilweise ergänzt. Die farbliche Angleichung der ergänzten Steine erfolgte wieder durch Werner Schrupp. Das Schutzgitter hat die Aichacher Kunstschmiedewerkstatt Erhard gereinigt und neu pulverbeschichtet. Die Goldarbeiten an den Spitzen des Gitters erledigte Kunstmaler Helmut Mayr. Literaturnachweis: Die Texte zu den Kirchen und Kapellen wurden entnommen aus. # Georg Dehio, Handbuch der dt. Kunstdenkmäler, Bayern III: Schwaben (München 1989) # Karl Christl, 300 Jahre Barocke Pfarrkirche in Kühbach, 1989 # Rudolf Wagner, Kühbach # und aus verschiedenen eigenen Veröffentlichungen der Pfarrei Kühbach Link zum Filmbeitrag "Schloß Kühbach" Veröffentlicht am 04.05.2012: "Das ehemalige Benediktinerinnenkloster St. Magnus kann auf eine 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Seit 150 jahren ist es im Besitz der aus dem Gressoney in Italien stammenden Freiherren von Beck-Peccoz."
Die Pfarrkirche St. Martin zählt zu den ältesten Gotteshäusern im Wittelsbacher Land.
Ihr Vorgängerbau, eine kleine Kapelle, soll um 1180 entstanden und dem heiligen Veit geweiht gewesen sein. Vitus ist auch noch heute der zweite Kirchenpatron. Der gotische Sattelturm wurde in der ausgehenden Renaissance oder im Frühbarock mit Voluten geschmückt. Das Juwel des Gotteshauses, der spätgotische Chor, ist nach einer aufgefundenen Datierung im Gewölbe im Jahr 1488 erstellt worden. Das Langhaus wurde 1875, anstelle des wohl auch spätgotischen Gemeinderaumes, unter teilweiser Verwendung des alten Mauerwerks neu errichtet. Die Innenausstattung wird geprägt durch die neugotischen Hoch- und Seitenaltäre, sowie dem Deckengemälde, welches die Thematik des 1. Weltkrieges aufgreift. Eine Besonderheit im die Pfarrkirche umgebenden Friedhof ist ein großer Stein, der an einen Mehlsack erinnert.
Die Schlosskapelle in Haslangkreit wurde im Jahr 1676 in das Erdgeschoß des westlichen Schlossflügels, wo sie schon früher einmal untergebracht war, neu eingebaut und barock umgestaltet.
"St. Georg, Patron dieser Kirche, 1689", so steht in lateinischer Sprache über dem Altar der barocken Schloßkapelle geschrieben, die deshalb alljährlich am Georgstag ihr Patrozinium begeht. Die Kapelle und das Schloss befinden sich heute in Privatbesitz. Bei schönem Wetter organisieren die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft seit 1990 im malerischen Schloßpark immer Ende August ein gemeinsames Pfarrfest der vier Pfarreien Kühbach, Unterbernbach, Großhausen und Unterschönbach. Literaturnachweis: Die Texte zu den Kirchen und Kapellen wurden entnommen aus. # Georg Dehio, Handbuch der dt. Kunstdenkmäler, Bayern III: Schwaben (München 1989) # Karl Christl, 300 Jahre Barocke Pfarrkirche in Kühbach, 1989 # Rudolf Wagner, Kühbach # und aus verschiedenen eigenen Veröffentlichungen der Pfarrei Kühbach
Die kleine Kapelle befindet sich an einem Weiher zwischen den Kühbacher Ortsteilen Paar und Haslangkreit.
Sie wurde 1694 erbaut, vermutlich von Franz Freiherr von Haslang, damals Domdekan des Domkapitels in Augsburg und Regensburg. Dieser besaß die Hofmark Haslangkreit. Baustil und früher ins Mauerwerk eingeritzte Arkadenmuster sowie auch der Deckenstuck erinnern an den damaligen barocken Umbau der nahen Kühbacher Klosterkirche. Die barocken Figuren der schmerzhaften Muttergottes und der Heiligen Isidor und Wendelin im Inneren mußten leider wegen Diebstahl entfernt werden. Literaturnachweis: Die Texte zu den Kirchen und Kapellen wurden entnommen aus. # Georg Dehio, Handbuch der dt. Kunstdenkmäler, Bayern III: Schwaben (München 1989) # Karl Christl, 300 Jahre Barocke Pfarrkirche in Kühbach, 1989 # Rudolf Wagner, Kühbach # und aus verschiedenen eigenen Veröffentlichungen der Pfarrei Kühbach