Geschichte der Pfarrei Gundelfingen
Der Platz, auf dem sich die Pfarrkirche St. Martin erhebt, ist seit dem frühen Mittelalter eine christliche Kultstätte. Seit den Ausgrabungen im Herbst 1981 kann man annehmen, dass St. Martin zu den ältesten Gotteshäusern Bayerns zählt und dass eine Urkirche des 7. Jh. bereits die Grablege alemannischer Edelleute gewesen ist.
Patroziniumsfeste:
Hl. Sebastian, 20. Januar
Hl. Martin, 11. November
Zeittafel:
|
7. Jahrh.: |
Bau einer hölzernen Urkirche St. Martin |
|
10. Jahrh.: |
Bau einer Dorfkirche, die 23 m lang und 12 m breit war |
|
12. Jahrh.: |
Bau einer romanischen Pfarrkirche |
|
1542 |
Einführung der Reformation |
|
1562 |
Umwandlung des romanischen Gotteshauses in eine dreischiffige Hallenkirche mit Getreideboden |
|
1616 |
Wiedereinführung des katholischen Gottesdienstes |
|
1682 |
Restaurierung der Kirche |
|
1947-49 |
Innenrenovierung mit Errichtung eines neuen Hochaltars. Der Kirchenturm erhält 4 neue Glocken aus Lauingen und eine neue Uhr. |
|
1979 |
Außenrenovierung |
|
1981-82 |
Innenrenovierung |