Hier erhalten Sie weitere Informationen zu unseren Kapellen.
Auf dem Gebiet der Pfarreiengemeinschaft Auerberg befinden sich unzählige Kapellen. Fast jeder größere Weiler verfügt über eine eigene Kapelle. Nicht zuletzt der teilweise weite Weg in die Pfarrkirchen und der Brauch, sich Sonntagnachmittag zum Rosenkranzgebet zu versammeln, führte dazu, dass vor allem im 18. und 19. Jahrhundert einige Bauern bei der hochstiftisch-augsburgischen Regierung in Dillingen um die Errichtung einer eigenen Kapelle nachsuchten. Die bischöfliche Regierung genehmigte meist ohne Verzögerung den Bau der Gotteshäuser, verpflichtete aber die Antragsteller zur Erhaltung der Kirchen.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Marienkapelle in Bernbeuren
Die Marienkapelle befindet sich direkt neben der Pfarrkirche und steht auf dem ehemaligen Friedhof von Bernbeuren. Die Kapelle war früher das Ziel regionaler Wallfahrten und wurde durch die Stiftung von Probst Georg Voltz begünstigt. Dieser starb 1521 auf einer Durchreise in Bernbeuren und liegt vor dem Altar begraben. Die Kapelle ist ursprünglich in romanischem Stil erbaut worden und wurde mehrmals umgebaut. Beim Dorfbrand 1720 wurde sie erheblich beschädigt und diente als provisorischer Ersatz für die fast völlig abgebrannte Pfarrkirche. Nachdem die Pfarrkirche wieder hergestellt wurde, wurde auch die Mariendkapelle ab 1728 in ihrer heutigen Gestalt neu gebaut. Das Innere der Kapelle besteht aus einem dreiachsigen Raum mit eingezogenem Chor und Sakristei. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Mariendkapelle eine kleinere und vereinfachte Ausgabe der Pfarrkirche ist.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur St. Annakapelle in Burggen
Vor 1612 stand an der Stelle der St. Anna Kapelle eine Herrgottsruhkapelle die sich im 15. und 16. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreute. Der Dekan Thoma Gallus, der im übrigen auch der Bauherr der Eligiuskapelle ist, fasste dann im Jahr 1612 den Entschluss, die St. Anna Kapelle zu bauen. Wegen des 30.-jährigen Krieges zog sich der Bau über Jahre hin. So zeigt sich die Kapelle heute mit einem romanischen Turm, einem gotischen Chorraum, einer Kassettendecke mit Grisaillemalereien und hübschen Rokokoaltären. Die Figuren am Hochaltar sind Werke des Füssener Bildhauers Anton Sturm. Etwa Mitte des 17. Jahrhunderts wurde unter Pfarrer Jakob Glaser die Sakristei angebaut.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur St. Eligiuskapelle in Burggen
Nachdem der Fürstbischof Heinrich V. von Augsburg den Bau einer Kapelle in Burggen genehmigt hatte, begann der damalige Pfarrer und Dekan Gallus Thoma im Juli 1612 damit die Kapelle zu errichten. Der Bau der Kapelle wurde mit 450 Goldenkreuzer als Stiftung aus dem Eigentum von Pfarrer Gallus Thoma finanziert. Im Oktober 1631 wurde die eigentliche Dreifaltigkeitskapelle geweiht. Im Laufe der Jahre und Jahrhunderte wurde an der Kapelle einiges verändert. So wurde 1717 durch einen Neubau eine kleine Apsis am östlichen Teil der Kapelle angebaut. An der Nord- und Südseite der Apsis befindet sich je ein Opferloch. An der nördlichen und südlichen Seite sind je ein Fresko angebracht und an den sehr schönen Glasfenstern sind der Hl. Aloisius sowie die Hl. Elisabeth von Thüringen dargestellt. Am 01. Dezember findet in Burggen der Eligiusritt statt.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur St. Erasmuskapelle in Echerschwang/Bernbeuren
Die Erasmuskapelle in Echerschwang (ursprünglich 1649 gestiftet) wurde von Johann Georg Fischer im Jahr 1731 von Grund auf neugebaut. Ihr Patron wurde als Nothelfer bei Viehseuchen angerufen. Das Raum- und Lichtkonzept ist wie eine verkleinerte Version der Pfarrkirche gestaltet. Die leicht schräg gestellten Seitenaltäre sind Maria und Josef geweiht, der Hauptaltar dem Patron Erasmus, aber auch Christus, der als Lamm Gottes auf dem Buch mit sieben Siegeln an der Altarmensa in Silberrelief erscheint. Der rechteckige Raum hat eine Orgelempore und einen eingezogenen, niedrigen Chor, der halbrund schließt - ähnlich der Pfarrkirche und der Marienkapelle. Auch das Lichtkonzept ist das selbe wie in der Pfarrkirche. Im Westen befinden sich keine Fenster, dafür lassen zwei große Fenster im Osten den Raum erstrahlen. Das Licht, welches durch die Fenster im Chorraum dringt, leuchtet der Kirchengemeinde entgegen.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur St. Georgskirche auf dem Auerberg
St. Georg auf dem Auerberg Dieses sakrale Kleinod liegt malerisch und beherrschend auf der 1.055 Meter hohen Kuppe des Auerberges, an der Bezirksgrenze zwischen Oberbayern und Schwaben. Von hier aus eröffnet sich die Aussicht auf rund 300 Dörfer und Ansiedlungen. Wahrscheinlich hat im Mittelalter hier bereits eine Kirche aus Holz gestanden. Aus der romanischen Zeit stammt der mächtige Sattelturm. Im Jahre 1497 dürfte der gotische Altarraum vollendet worden sein. In der Barockzeit scheint die Auerbergkirche dann umfassend umgestaltet worden zu sein. In der Barock- und Rokokozeit entwickelte sich die Auerbergkirche zu einer beliebten Wallfahrtsstätte. Dies ist die St. Georgskirche auf dem Auerberg auch heute noch. Insgesamt muss die Georgskirche wegen ihrer kunsthistorischen bedeutenden Ausstattung als besonders interessant und wertvoll bezeichnet werden. Von Anfang Mai 2017 bis zum Frühjahr 2019 wurde die Auerbergkirche aufwendig renoviert und restauriert. Viele kaputte Balken mussten ausgetauscht und die Konstruktion der beliebten Plattform auf dem Dach erneuert werden. (Teile aus der Bernbeurer Chronik entnommen/Verfasser Heinz Engl)
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur St. Jakobkapelle in Erbenschwang/Ingenried
Die Kapelle St. Jakob entstand vermutlich im frühen 13. Jahrhundert als Chorturmkirche. Im 19. Jahrhundert wurde an der Ostseite des quadratischen Turmes eine kleine Sakristei angebaut. Der Altar mit den Figuren des Hl. Jakobus, des Hl. Wendelin und des Hl. Antonius stammt von Schreinermeister Keller aus Altenstadt. Im Jahr 1938 malte Gustav Kutruff die Fresken, im Chor das Martyrium des Hl. Jakobus.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur St. Josefskapelle bei Tannenberg
Am südlichen Eingang zum Ortsteil Tannenberg steht weithin sichtbar in herrlicher Lage die Kapelle St. Joseph. Sie wurde 1774 erbaut und zeigt Deckengemälde des Malers Franz Xaver Bernhard von Eggenthal: an der Flachdecke des Chors Vermählung Josephs und Mariens, im Langhaus der hl. Joseph als Patron von Tannenberg, in der Apsis links die hl. Sippe, rechts die Vierzehn Nothelfer.