Beispiel für den Ablauf einer Kinderkirchen-Liturgie
Gleichnis vom barmherzigen Samariter(Lukas – Evangelium 10,25-37)Kinderkirche am 19. Juni 2005
B: |
Klangschale |
Lied: |
„Es läuten alle Glocken..“ |
K: |
Begrüßung: Altar mit Bibel, Kerze, Blumen schmücken. Kreuzzeichen |
K: B: |
Hinführung: Helfen |
K: |
Bibel vom Kreuz bringen lassen. Wir hören heute das Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus der Bibel. Plötzlich hört er etwas: (Schläge auf den Klanghölzern, erst leise dann lauter) Da ist jemand, jemand der näher kommt.(Holzschläge still) Ja , jemand ist gekommen! Es ist ein Priester. Er bleibt bei dem Verwundeten stehen; er sieht den Mann am Boden liegen. Doch der Priester dreht sich um und geht weiter. (Schläge auf Klanghölzern gehen weg) Jetzt liegt der Mann wieder allein am Straßenrand. Dem verwundeten Mann geht es immer schlechter. Ihm wird schwarz vor Augen. Stille. Doch da, da ist doch wieder etwas! (Zarte Schläge auf Trommel mit Schellenkranz erst ganz leise, dann stärker werdend, plötzlich aufhörend) Man hört die Hufe eines Tieres. Ein Esel kommt näher. Auf ihm sitzt ein Mann aus Samaria, ein Samariter also, ein Fremder. Samariter wurden von den Israeliten gemieden und gar nicht gemocht. Sie sprachen nicht mit ihnen. Der Samariter ritt bis zu dem verwundeten Mann.Und dann zog er an den Zügeln. Der Esel blieb neben dem Verwundeten stehen. Der Samariter sieht den Mann am Boden. Und er hat Mitleid mit ihm. Schnell steigt er vom Esel. Er geht auf den Verwundeten zu, er beugt sich über ihn. Der Samariter streichelt den Verwundeten, dann verbindet er ihm die Wunden. Wie gut dass der Samariter kam! Wie gut dass der Samariter ein Herz hatte für den armen verletzten Mann am Boden! Der Samariter war ein wirklicher „Lichtblick“ auf diesem dunklen Weg (Als Zeichen zünden wir ein Teelicht an der Jesuskerze an und stellen sie neben den Mann auf den Weg) Schließlich hob der Samariter den Mann auf den Esel. Auf dem Weg nach Jericho gab es eine Herberge, ein sicheres Haus. (Wir legen ein Haus an den Weg) Dorthin brachte der Samariter den Verwundeten. (wir legen das rote Tuch in das Haus) Der Samariter gab dem Wirt des Hauses noch Geld, damit der Wirt den Mann versorgte. In der Herberge war ein Bett für den Verwundeten. Hier wurde er von dem Wirt gesund gepflegt. (wir stellen das Teelicht vom Weg in das Haus neben das rote Tuch). |
B: |
Diese Geschichte erzählte Jesus. Wer hat denn von den drei Männern richtig gehandelt? Der Samariter hat geholfen. Obwohl er ja eigentlich gar nicht gemocht wurde. Trotzdem war er so lieb und hat geholfen. Er hätte ja auch denken können: Dir helfe ich nicht, Du verachtest mich weil ich aus Samarien komme, warum soll ich dann zu dir nett sein. Aber der Samariter hat nicht so gedacht. Er hatte ein liebes Herz. Er wollte helfen. Er war ein wahrer Lichtblick für den armen Verwundeten. Wir singen deshalb jetzt ein Lied, das heißt: „Mache dich auf und werde Licht“ |
Fürbitten: |
-Lass uns helfen, wenn wir gebraucht werden |
Gebet: |
Jesus, Du hast gesagt: Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Öffne unsere Augen, Ohren und Herzen für alle, die jetzt gerade Hilfe brauchen. |
K: |
Vater Unser |
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Segen: es segne uns, der Vater der Sohn und der Heilige Geist Amen. |
Abschlusslied: (Melodie „Spanger langer Hansel“) |