Die Zeit zwischen Tod und Begräbnis eines Menschen ist die Zeit christlicher Trauer und des Abschieds vom Verstorbenen. In diesen Tagen gedenken nicht nur die Angehörigen und Freunde, sondern auch die Pfarrgemeinde des Verstorbenen im Gebet.
Diese Zeit ist oft voller Aufgaben, Ängste und Not. Das Abschiedsgebet schafft einen Platz und Raum für Ruhe und Besinnung, es ist eine Zeit um sich innerlich zu sammeln. In unserer Gemeinde wurde bisher bei einem Trauerfall immer der Rosenkranz gebetet. Wer dies wünscht kann das auch weiterhin in Anspruch nehmen. Nun können wir aber in St. Gallus ab Januar 2020 ein besonderes Angebot zum Abschied nehmen machen. Es haben sich Ehrenamtliche gefunden die ein sogenanntes Abschiedsgebet leiten werden.
Bei einem Abschiedsgebet kommen Angehörigen, Freunde und die Pfarrgemeinde des/der Verstorbenen zusammen um gemeinsam Abschied zu nehmen. Diese Tradition bietet Angehörigen die Möglichkeit der/dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen, ihr/ihm im Gebet zu gedenken und im meist kleinen und stillem Kreis Abschied zu nehmen. Mit Gebeten und Liedern geben wir unserer Trauer Ausdruck. Auch verschiedene symbolische Handlungen, wie zum Beispiel das Entzünden einer Kerze für die verstorbenen Person helfen beim Abschied nehmen. Auch Wünsche der Angehörigen (Lieder, Gebete, Psalmen) können mit berücksichtigt werden. Im Sinne Jesu ist ein Auftrag an die Kirche – an uns- für Menschen in Not und Trauer die Botschaft der Auferstehung lebendig zu halten. Das gelingt beim gemeinschaftlichen Beten oft besser als durch eine Ansprache. Das Abschiedsgebet ist eine Form mit der wir die Sorge Jesu für die Menschen durch die Zeit hindurch fortsetzen. Das gemeinschaftliche Gebet mit den Angehörigen ist eine Erfahrung der Gemeinschaft mit Christus und es ist eine Erfahrung menschlicher Gemeinschaft die stärker ist als der Tod. Für die Vorbereitung und Durchführung ist ein kleines Team aus der Pfarrgemeinde St Gallus zuständig. Im Trauerfall gibt das Pfarrbüro oder das Bestattungsunternehmen den Wunsch nach einem Abschiedsgebet an dieses Team weiter, das den Kontakt zur Trauerfamilie aufnimmt. Kontakt Häring Sonja Tel. 08381/ 2562 oder Handy 0151 12449640 P.S. Wenn Sie Lust und Zeit haben in diesem neuen Team mitzuarbeiten melden Sie sich einfach unter der obigen Nummer. Wir freuen uns auf Sie/Euch Text: Sonja Häring
Wir Frauen, unter der Leitung von Angelika Hermann und Rosi Schnell, haben es uns zur Aufgabe gemacht, mehrmals im Jahr einen Familiengottesdienst für die Gemeinde zu gestalten.
Regelmäßig sind das die Kindermette, die Kommunioneröffnung und die Erstkommunion selbst. Die Gallus-Kapellengottesdienste für die Kinder im Advent und in der österlichen Fastenzeit liegen uns besonders am Herzen. Die Vorbereitung dafür findet immer an einem Nachmittag unter der Woche statt. Neben dieser Arbeit ist es uns sehr wichtig, etwas für uns selber zu tun. So treffen wir uns meistens einmal im Monat um 20.15 Uhr im Meditationsraum des Pfarrheims. Die folgenden zwei Stunden gehören uns. Wir hören voneinander wie es uns geht, und wir versuchen, uns auf die Fragen des Glaubens auf ganz unterschiedliche Weise einzulassen. Ebenso haben wir jährlich wiederkehrende Höhepunkte – einen Besinnungstag, das ein oder andere Feschtle und, wenn es möglich ist, einen Ausflug. Wir würden uns freuen, wenn Du mal bei uns reinschnuppern würdest und dann auch sagen könntest – ich bin dabei! Für das FaGo-Team, Petra Loos-Schramm
Die "Eine-Welt-Gruppe" vom Wochenmarkt arbeitet nun aus organisatorischen Gründen unter dem "guten Stern" von Kolping. Für die schnelle und problemlose Übernahme danken wir Verena Teiber mit ihrer Vorstandschaft ganz herzlich. Das weltweite Kolpingwerk und FAIRTRADE passen ja in ihrer Aufgabenstellung gut zusammen.
Der Erlös aus dem Verkauf geht nach wie vor an unseren Michael Sienz (Bruder Jesaja) für sein Krankenhaus in Tansania und an Pater Juan in Peru. Bei beiden Empfängern haben wir die Gewissheit, dass die Spenden zu 100 % und ohne viel Formalitäten ankommen. Von Bruder Jesaja hören wir, dass in seinem Krankenhaus die Behandlungsmöglichkeiten ständig verbessert und erweitert werden können. Pater Juan leistet Unglaubliches. Er kümmert sich um die Straßenkinder und gibt ihnen ein Zuhause. Außerdem versorgt er die arme Bevölkerung, die unter Corona besonders leidet, Tag und Nacht mit Lebensmitteln und Medikamenten. Auch Adolf Kolping gab den damaligen Jugendlichen und wandernden Gesellen eine Anlaufstelle und ein Zuhause. Es macht Freude, in diesem Sinne helfen zu können. Wir danken allen, die unsere Arbeit mit ihrem Einkauf unterstützen, denn FAIRTRADE schützt die Erzeuger unserer Waren vor Ausbeutung, ermöglicht ihnen gerechten Lohn, Bildungsmöglichkeiten und ein menschenwürdiges Dasein ohne Kinderarbeit. Bärbel Schmid für die "Eine-Welt-Gruppe Kolpingsfamilie Scheidegg Verena Teiber – Vorsitzende Pfänderweg 3 88175 Scheidegg Tel. 08381 – 6588 Fax. 08387 – 95 18 96 kolping-scheidegg@t-online.de
Die Musikgruppe stellt sich vor… Wir sind die Musikgruppe, auch Mugru genannt. Eine Gruppe aus jungen, und jung gebliebenen Sängern und Instrumentalisten. Ich fragte mich zunächst, was es schon über uns zu berichten gäbe. Wir sind allesamt Laien, musizieren aus Freude an der Musik und an den Gottesdiensten und machen NGL (neues geistliches Liedgut). Dann meinte eine Freundin, da gäbe es doch wichtiges zu erzählen: „Durch euch bekommen die Gottesdienste, die ihr mitgestaltet, einen anderen Charakter.“
Ja, das stimmt wohl. Wir machen eigentlich immer mit, wenn ein Familiengottesdienst stattfindet oder die Ministranten uns brauchen. Egal ob Sternsingeraussendung, Abfahrtsgottesdienst, Miniaufnahme oder Jugendgottesdienst. Wir sind dabei, wenn es sich machen lässt. Das liegt wohl daran, dass fast alle von uns selbst mal bei den Ministranten waren oder noch sind. Aber auch an wichtigen Festen wie Erstkommunion, Jugendweihnacht und Osternacht haben wir die Ehre den Gottesdienst ganz oder teilweise mitzugestalten. Unsere verhältnismäßig neuen Lieder, die meist „schmissig“ oder auch mal ruhig sind, sprechen (besonders auch durch ihre Texte) viele Gottesdienstbesucher an. Egal ob jung oder alt, alle sind eingeladen mitzusingen um den Gottesdienst aktiv mitzufeiern. Unsere Musik hat keinen „Konzertcharakter“ und so ist es auch nicht so schlimm, wenn ein Ton mal nicht 100%ig stimmt oder ein Einsatz daneben geht. Es macht uns einfach Spaß miteinander Musik zu machen. So freut es mich umso mehr, dass wir immer wieder neue Kinder und Jugendliche für unsere Gruppe gewinnen können. (Gut, bei den Männern sieht es immer etwas schwierig aus, aber das ist ein anderes Thema.) Manchmal war es durchaus so, dass wir Sorge hatten, zu sehr zu schrumpfen. Immer dann, wenn durch Studium oder Lehre unsere Jugendlichen plötzlich weg waren, mussten wir wieder suchen. Aber irgendwie ging es immer weiter und unser Stamm an „Alten“, die unser sehr großes Repertoire können, ziehen die Neuen dann schon mit. Diese haben Zeit zu lernen, hineinzuwachsen und irgendwann spielen sie ein Vorspiel auch mal ganz allein oder singen eine Strophe mit nur ein oder zwei Anderen. Mittlerweile gibt es uns schon so lange (seit ca. 1990), dass wir neben Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen sogar an der Erstkommunion der Kinder unserer Ehemaligen musizieren. Wir sind ein fester Bestandteil unserer Pfarrei. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die in der Mugru dabei sind oder schon dabei waren!
Der Seniorenkreis ist ein loser Verbund von Seniorinnen und Senioren, die gemeinsame Nachmittage verbringen und Ausflüge machen. Es gibt Unterhaltung, Spiel und Informationen.
Der Seniorenkreis ist ein loser Verbund von Seniorinnen und Senioren die gemeinsame Nachmittage verbringen und Ausflüge machen. Es gibt Unterhaltung, Spiel und Informationen. Die Treffen finden in der Regel am dritten Mittwoch im Monat um 14 Uhr im Pfarrheim statt. Die Ausflüge organisieren wir im Mai und September, über Termine und Ziele werden Sie rechtzeitig informiert. Und ab und zu besuchen wir auch die Senioren des Seniorenheims „St. Vinzenz“. Wir freuen uns über jeden neuen Besucher. Wenn Sie diese Zeilen lesen fühlen Sie sich vielleicht angesprochen und kommen einmal bei uns vorbei. Bringen Sie Partner, Freunde, Bekannte und Nachbarn mit. Das Phänomen „Rentner-Stress“ ist uns allen bekannt, aber vielleicht ist in Ihrem Terminkalender noch ein freier Mittwochnachmittag zu einem Besuch bei uns und Sie finden daran gefallen. Wir stehen natürlich Anregungen und Gestaltungs-vorschlägen jederzeit offen gegenüber. Es muss natürlich auch Senioren geben die diese Nachmittage organisieren, vorbereiten und gestalten. Wir sind ein kleines Team aber es macht uns Freude für Sie etwas zu tun unter dem Motto „Senioren für Senioren“. Auch Sie können uns unterstützen und vielleicht einmal einen Kuchen für unsere Nachmittage backen. Wir freuen uns über jede Unterstützung. „Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft!“ Deshalb wollen wir mit Freude und Zuversicht in die Zukunft blicken und die Zeit gemeinsam und mit Frohsinn und Unterhaltung gestalten und genießen. Also machen Sie sich auf und besuchen Sie uns oder rufen Sie mich an und machen mit!!! Ihre Renate Wiedemann, Leiterin des Seniorenteams, Tel: 08381/2269