Kirchen
Anhausen
Adelgundisstraße 12 Die ursprüngliche Kirche wurde vermutlich bereits im frühen Mittelalter erbaut. Der heutige Chorraum beschreibt in etwa die Größe des Baues im späten Mittelalter. Der untere Vierkantkörper des 37 m hohen Turmes deutet in diese Zeit. Zwischen 1708 und 1716 erhielt die Kirche durch den Werkmeister des Domkapitels in Augsburg, Hans Georg Mozart, ihre heutige Gestalt. Im 19. und 20. Jhh. wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten vorgenommen, dank derer die von Johann Georg Melchior Schmidtner 1716 geschaffenen Fresken wieder in ihrem Glanz erstrahlen. Mehrere Skulpturen, Gemälde und ein Freskenzyklus von Otto Michael Schmitt aus dem Jahr 1946 an der Orgelempore thematisieren das Leben der Kirchenpatronin, der hl. Adelgundis. Die zahlreichen Engelsdarstellungen, die z. T. auf die Vorbilder der Engelsbrücke in Rom zurückgehen, verweisen auf das zweite Patrozinium der Kirche, die hl. Schutzengel. Mehr unter: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Adelgundis_(Anhausen)