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Pfarreien, Gottesdienste, Veranstaltungen

Sakramente / Segnungen

Eintritt in die Kirche

Wie fange ich es an? Nun ist es soweit, Sie fühlen, dass das nicht alles im Leben sein kann. Etwas wichtiges ist Ihnen verloren gegangen. Und Sie merken, ich möchte an den Sakramenten der Kirche wieder teilhaben. Und so denken Sie an einen Wiedereintritt in die katholische Gemeinschaft. Haben Sie Mut und machen Sie einen persönlichen Termin mit Herrn Pfarrer Lucas aus. Im Gespräch merken Sie schnell, dass Ihr Gefühl richtig war und die formellen Schritte können eingeleitet werden.  Wie geht es weiter?Ihre Begründung, warum Sie aus der Kirche ausgetreten sind und warum Sie wieder zurück wollen, werden auf einem Formular mit anderen Angaben nach Augsburg geschickt. Unser Bischof prüft nun die Angaben und die Ernsthaftigkeit des Versöhnungswunsches.  VersöhnungsterminWenn keine Einwände bestehen, wird Sie Herr Pfarrer Lucas in einer feierlichen Zeremonie mit Lebensbeichte und Segen mit der Kirche versöhnen.
Bitte denken Sie daran, dass Sie eventuell auch gleich einen Termin für Ihre kirchliche Trauung planen – so bleiben Sie im Segen des Herrn.
Kommen Sie reichlich und gerne zu unseren Gottesdiensten und den Beichtangeboten. Gerne unterstützen wir Sie auch hier.

Erstkommunion / Beichte

Bei der Erstkommunion oder Erste heilige Kommunion erhalten Kinder in einem feierlichen Gottesdienst zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie.Die Erstkommunion ist für katholische Kinder einer der größten und bedeutendsten Festtage. Der Erstkommunion geht der Kommunionunterricht und der Empfang des Bußsakraments voraus. Bei der Erstkommunion erfahren Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott. In der Regel findet die Erstkommunion in der dritten Klasse statt. Früher fand die Feier am ersten Sonntag nach Ostern, dem „Weißen Sonntag“ statt. Inzwischen wird der Festtag oftmals auf einen anderen Sonntag in der Osterzeit gelegt. In unserer Pfarreiengemeinschaft findet die Erstkommunion in der Pfarrkirche statt, in der auch zahlenmäßig ausreichend Kinder zur Kommunion kommen. Damit diese Zahl erreicht werden kann, erhalten auch Kinder aus zwei Gemeinden gemeinsam in einer Pfarrkirche die Kommunion. Die Anmeldungen werden vor den Sommerferien über die Schulen ausgeteilt. Wenn Ihr Kind nicht in Syrgenstein oder Bachhagel zur Schule geht, dürfen Sie sich direkt im Pfarramt anmelden. Im Amtsblatt der VG Syrgenstein werden auch Informationen bekannt gegeben. Bereits im Oktober des Vorjahres beginnen die Informationsabende für die Eltern. Im Katechismus der katholischen Kirche wird das Bußsakrament erklärt: Wer sündigt, verletzt die Ehre und Liebe Gottes, seine eigene Würde als Mensch, der berufen ist, Kind Gottes zu sein, und das geistliche Wohl der Kirche, deren lebendiger Baustein jeder Christ sein soll. Die Beichte beginnt mit dem Kreuzzeichen und den Worten „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen.“ Der Priester antwortet daraufhin mit einem Bibelvers oder einem kurzen Gebet. Danach können Sie sich kurz vorstellen, wenn Sie mögen und erwähnen, wann Sie das letzte Mal bei der Beichte waren. Was soll ich beichten? – Ein moderner Beichtspiegel,
nach Herbert Fuchs (1983) Welcher Mensch oder welche Sache ist dir wichtiger als Gott? Woran denkst du morgens zuerst und abends zuletzt? Wirst du in deinem Denken und Handeln von abergläubischen Vorstellungen bestimmt? Haben Wahrsagerei, Horoskope und Magie Einfluss auf dein Leben oder das deiner Angehörigen? Fragst du bei deinen Planungen und Entscheidungen nach Gottes Willen? Nimmst du dir genügend Zeit zum Hören auf Gottes Wort oder fliehst du in Arbeit und Ablenkung? Mit welchen Menschen lebst du in Spannungen? Wem begegnest du gleichgültig, voll Vorwurf und Verachtung innerhalb oder außerhalb deiner Familie? Bist du bereit, über deinen persönlichen Wirkungskreis hinaus Verantwortung zu tragen? Gibt es einen Menschen, dem du etwas nicht vergeben und vergessen kannst? Versuchst du, anderen äußerlich oder innerlich zu helfen, oder suchst du nur Hilfe für dich selbst? Ist Gottes Gebot auch auf sexuellem Gebiet für dich maßgebend, sowohl im Hinblick auf andere als auch für dich selbst? Welches sind die Beweggründe für dein Versagen auf diesem Gebiet? Hast du dir etwas unrechtmäßig angeeignet oder Geliehenes noch nicht zurückgegeben? Was brauchst du nicht unbedingt, das aber ein anderer dringend nötig hat? Erhält Gott seinen Anteil von deinem Verdienst? Wen hast du belogen? Über wen hast du mündlich oder schriftlich wissentlich falsch oder lieblos geurteilt? Wen beneidest du heimlich um Aussehen oder Ansehen, um Gaben, Stellung und Besitz? Empfindest du Mitfreude oder Verbitterung, wenn du dich mit anderen vergleichst? Bist du bereit, alles aus Gottes Hand entgegenzunehmen – auch, was deinen Wünschen nicht entspricht oder dir unbegreiflich erscheint? In welchem Sinn gebrauchst du die Worte „Schicksal“ oder „Zufall“? Das große Angebot für Dich:
Nach diesen Fragen bist Du vielleicht am Ende deiner Wege. Christus aber spricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen!“ – Das gilt ohne Einschränkung auch für Dich!
Schreibe Deine Antworten ruhig auf und besprich sie mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin. Du kannst voller Vertrauen kommen. Du wirst verstanden werden. Bedenke aber, dass Du bei diesem Gespräch letztlich nicht vor einem Menschen, sondern vor dem heiligen Gott stehst!

Firmung

Wichtig! Firmung im Jahr 2025! Anmeldung ab Oktober 2024 möglich. Was bedeutet Firmung?
In der Firmung wird die Taufe aktualisiert. Du gibst Zeugnis von deinem Glauben.
Das geht aber nicht (nur) aus eigener Kraft. Du brauchst „spirit“, eben den Heiligen Geist, um dich als Christ fit zu machen für Deinen eigenen Lebens- und Glaubensweg. Firmalter In unserer Pfarreiengemeinschaft werden die Jugendlichen, die in der 6. und 7. Klasse sind, gefirmt. Aber im Jahr 2025 werden auch Firmlinge, die in der 8. Klasse sind, zur Firmung gehen können. Es sollen lt. Dekan mind. 50 Jugendliche sein. Firmort Auf Grund des ausreichenden Platzes wird St. Wolfgang in Syrgenstein der Firmort sein. Firmvorbereitung Bevor die Vorbereitung beginnt, werden die Jugendlichen von uns angeschrieben. Die Vorbereitungen werden mit „Firmmüttern und -vätern“ umgesetzt. Es liegt im eigenen Interesse sonntags zur Heiligen Messe zu kommen, damit der Firmling den Ablauf der Messe, die Gebete und Lieder besser kennen lernt. An einigen besonderen Festen dürfen die Firmlinge die Heiligen Messen mitgestalten. Firmpate Als Firmpate sind katholische Erwachsene ab 18 Jahren mit eigener Firmung zugelassen, die nicht aus der Kirche ausgetreten sind. Sie sollten rechtzeitig eine Patenbescheinigung bei ihrer Taufpfarrei anfordern. Eine einfache Bescheinigung wie bei der Taufe gilt nur, wenn der Firmpate in unserer PG gemeldet ist. Falls der Firmpate in unserer PG getauft wurde, reicht eine einfache Info an das Pfarrbüro. Zur PG gehört Bachhagel (ohne Burghagel und Oberbechingen), Landshausen, Staufen, Syrgenstein mit Ballhausen und Zöschingen. Die Feier der Firmung Zur Firmung kommt immer ein Bischof oder sein Stellvertreter. Die eigentliche Feier der Firmung findet innerhalb einer Heiligen Messe statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Nach der Kirche verbringt man den restlichen Tag mit den Firmpaten im Kreise der Familie, feiert gemeinsam oder unternimmt einen gemeinsamen Ausflug.

Hausweihe

Schon mal daran gedacht, Ihr neues Heim mit Gottes Segen? Vereinbaren Sie einen Termin in unserem Pfarrbüro (Tel. 292). Gerne kommt Herr Pfarrer Lucas dann nach der Werktagsmesse an Ihrem Wohnort zu Ihnen nach Hause und segnet Ihr neues Heim.Übrigens finden Sie die Werktagsmessen im Gottesdienstanzeiger auch in Ihrer Kirche beim Schriftenstand. Er ist kostenlos. Hier finden Sie die Termine online.

Kirchliche Trauung

Kirchlich heiraten Die kirchliche Eheschließung zwischen Christen ist in der katholischen Kirche ein Sakrament. Die Ehe wird in der Regel in einem feierlichen Gottesdienst geschlossen.Die kirchliche Ehe kann nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden und ist unauflöslich.
Damit die Trauung stattfinden kann, muss das Brautpaar zunächst mit einem Priester Kontakt aufnehmen. Das ist in der Regel der Pfarrer der Pfarrei Ihres Wohnsitzes.
Wenn Sie die Hochzeit an einem anderen Ort feiern wollen, kann der Wohnortpfarrer eine Trauüberweisung an den trauenden Priester ausstellen.
Das Brautpaar muss Taufbescheinigungen der beiden Pfarreien vorlegen, in denen die Brautleute getauft wurden. Die Bescheinigungen dürfen nicht älter als sechs Monate sein. EhevorbereitungWir laden Paare, die sich kirchlich trauen wollen, zu einem Ehevorbereitungsseminar ein.
Nehmen Sie sich die Zeit, zusammen mit anderen Paaren über diesen wichtigen Lebens-Schritt in Austausch und Gespräch zu kommen.
Erfahrene Referenten klären dazu Ihre persönlichen Fragen und geben Ihnen Material zur Gestaltung Ihrer persönlichen kirchlichen Hochzeit an die Hand. Alle wichtigen Informationen rund um die kirchliche Trauung in der Diözese Augsburg und regionale Termine zur Ehevorbereitung finden Sie unter
hochzeit-kirchlich.de. Weitere InformationenKontakt für die Eheschließung innerhalb der Pfarreiengemeinschaft:
Pfarrbüro
Schulstr. 7
89428 Syrgenstein
Tel: 09077 292
Fax: 09077 70 88 11
E-Mail: pg.syrgenstein@bistum-augsburg.de

Krankensalbung / Hauskommunion / Krankenkommunion

Ansprechpartner
Pfarrer Lucas, Pfarrbüro Syrgenstein, Tel 292 KrankensalbungDas Sakrament der Krankensalbung ist vielen Älteren evtl. noch bekannt unter dem Begriff „Letzte Ölung“. Es geht jedoch bei diesem Sakrament nicht um ein Sterbesakrament, sondern um ein Sakrament der Stärkung und der Ermutigung und Zusage, dass Gott auch in der Krankheit immer an der Seite des Kranken ist. Gesalbt werden Stirn und Hände des Kranken. Dazu spricht der Priester: „Durch diese Heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich; in seiner Gnade richte er dich auf. Amen.“ Es wird geweihtes Öl für die Salbung verwendet. Das Sakrament wird in der Regel durch den zuständigen Priester gespendet. Hauskommunion / KrankenkommunionAuch kranke, gehbehinderte oder alte Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, oder die im Pflegeheim oder im Krankenhaus leben, müssen nicht auf den Kommunionempfang verzichten. Pfarrer oder Kommunionhelfer kommen gerne zu Ihnen und bringen die Heilige Kommunion. Bitte wenden Sie sich an das Pfarramt (Tel. 292), wenn Sie für sich oder für einen Angehörigen die Krankenkommunion wünschen.

Regelmäßige Messfeiern / Gottesdienstanzeiger

in St. Wolfgang in Syrgenstein am Sonntag um 10:15 Uhr in St. Wolfgang in Syrgenstein am Sonntag um 10:15 Uhr HinweiseDarüber hinaus finden zu besonderen Zeiten Andachten, Rosenkränze und Wortgottesfeiern statt.

Taufe

Taufanmeldung und Taufgespräch Zur Taufanmeldung kommen Sie bitte nach Terminvereinbarung ins Pfarrbüro und bringen folgende Unterlagen mit: Ihr Stammbuch mit der Geburtsurkunde Ihres Kindes (Original) – wir fertigen eine Kopie. Das Stammbuch behalten wir nicht. Wir senden Ihnen die Taufurkunde nach der Taufe zu. Eine Taufbestätigung des von Ihnen gewählten Taufpaten, sofern er/sie nicht in unserer Pfarreiengemeinschaft wohnt. Diese/r muss als Pate zur katholischen Kirche gehören und selbst gefirmt sein. Er darf nicht ausgetreten sein. Unsere evangelischen Mitchristen dürfen gerne als Taufzeugen gewählt werden. Das Taufgespräch mit einem unserer Seelsorger sollte mindestens zwei Wochen vor der Taufe, besser früher erfolgen. Dabei besprechen Sie den Ablauf der Taufe, können die jeweilige Kirche besichtigen und bringen auch bitte die ausgefüllten Unterlagen mit. Wir freuen uns, wenn Sie bereits Überlegungen über eine eigene Taufkerze und ein Taufkleid (z.B. aus der Verwandtschaft etc.) getroffen haben. Gerne kommt unser Seelsorger auch zu Ihnen nach Hause – einfach per email anfragen. Wenn Sie sich als Erwachsener taufen lassen möchten, erhalten Sie weiterführende Informationen in unserem Pfarrbüro. Die Tauffeier an sich kostet nichts. Für besondere Wünsche, wie Blumen u.a. müssen jedoch die Kosten selbst übernommen werden. Die Feier der TaufeEs gibt viele Möglichkeiten der persönlichen Gestaltung der Tauffeier; beim Aussuchen der Lieder z.B. bringen Eltern und Paten gern ihre Wünsche ein. Der Ablauf einer Taufe aber ist eine liturgische Feier der gesamten Kirche – dafür gelten bestimmte Rahmenbedingungen, die Ihnen der Pfarrer oder der Diakon im Taufgespräch gerne erläutert.

Verlust durch Tod

Immer wieder begegnen wir dem Tod, sei es in der Gemeinde und Nachbarschaft oder in der eigenen Familie. Manchmal greift der Tod plötzlich und überraschend in das Leben eines Menschen ein, manchmal kündigt er sich schon Wochen vorher durch eine schwere, unheilbare Krankheit an. Wie sollen wir uns als gläubige Menschen im Angesicht des Todes verhalten? Was ist im Todesfall alles zu beachten und zu tun? Begleitung eines SterbendenWenn jemand schwer krank ist, sollte rechtzeitig mit dem Kranken über seine Situation gesprochen werden. Als Stärkung in der Krankheit kann der Kranke das Sakrament der Krankensalbung empfangen. Vielleicht hat er auch den Wunsch zu beichten und die Krankenkommunion zu empfangen. Setzen Sie sich darum rechtzeitig, am besten solange der Kranke alles bewusst miterleben kann, mit Ihrem Seelsorger in Verbindung. Im Angesicht des Todes ist es wichtig, den Sterbenden nicht allein zu lassen. Die Begleitung eines Sterbenden verlangt Feingefühl und Geduld. Versorgung des VerstorbenenNach dem Eintritt des Todes lassen Sie sich und dem Verstorbenen Zeit. Nichts muss sofort sein. Begleiten Sie ihn mit Ihrem Gebet und drücken Sie Ihre Empfindungen so aus, wie es Ihnen entspricht.
Leider entsteht oft der Eindruck, als gehöre ein Verstorbener sofort in „professionelle“ Hände. Der Tote darf mindestens 24, in der Regel 36 Stunden in der Wohnung bleiben. So haben alle Betroffenen Zeit, in Ruhe persönlich Abschied zu nehmen. Nehmen Sie sich diese Zeit!Auch die Kinder sollten offen in das Abschiednehmen einbezogen werden. Verschweigen irritiert und verunsichert sie mehr als offenes Sprechen über den Tod und den Verstorbenen. Auf dein Wort, Herr,
will ich hinausfahren
in das Meer meiner Traurigkeit,
ich will mein Netz auswerfen
und darauf vertrauen,
dass ich gegen alle menschliche Vernunft
Hoffnung für ein gutes Morgen,
Kraft zum Weiterleben,
Liebe, um aufzustehen,
fangen kann.
Ja, das will ich glauben. Verfasser unbekannt