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Pfarreien, Gottesdienste, Veranstaltungen

Kirchen und Kapellen

 

 

Unsere Kapellen:

Marienkapelle - obere Hauptstraße

 

 Kostbarblut Kapelle -Goßholz

 

 

 

 

 

 St. Martin Kapelle -Nadenberg

Aureliuskirche

Die "Aureliuskirche" ist die alte Lindenberger Pfarrkirche St. Peter und Paul. Der Name bezieht sich auf eine Aureliusreliquie in der Kirche und dient zur Unterscheidung von der 1914 neu erbaute Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul. Die Kirche war ca. 600 Jahre lang der religiöse, bauliche, künstlerische und kulturelle Mittelpunkt der Pfarrgemeinde Lindenberg, in deren Grenzen erst 1808 die heutige politische Gemeinde Lindenberg entstand. 1634, im 30-jährigen Krieg, wurde die Kirche niedergebrannt. Nur der Turm blieb stehen und ist heute am Ort das einzige  erhaltene Bauwerk aus dem Mittelalter. Die Kirche wurde im Lauf der Zeit mehrfach erweitert und ausgebaut, besonders unter Pfarrer J. J. Wettach, der ab 1769 für 45 Jahre  in Lindenberg wirkte. In dieser Zeit erhielt die Kirche weitgehend ih heutiges inneres und äußeres Aussehen. Besondes die reiche Ausstattung an Reliquien geht auf das Wirken von Pfarrer Wettach zurück. Baumeitster in dieser Zeit und Stifter eine Seitenanlaltars war der bekannte Barockbaumeister Johann Georg Specht, Löwenwirt in Lindenberg.

Marienkapelle

Die Geschichte der Marienkapelle "Zu Unserer Lieben Frau" reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Sie dürfte die erste Kirche gewesen sein, mit der Lindenberg 1275 eine eigene Pfarrei wurde. Die Glocke mit der Jahreszahl 1549 ist die älteste Glocke Lindenbergs Die Figur der Muttergottes mit dem Jesuskind im neugotischen Altar von 1863 wrude um 1510/20 gefertigt. Marienwallfahrten gehen hier bis ins 15. Jahrhundert zurück und schon 1556 wurde ein Kaplanei-Befefizium gestiftet. Die äußere Form erhielt die Kapelle wohl nach dem 30jährigen Krieg: Als 1636 die Schweden die Auteliuskirche und den Pfarrhof niederbrannten, wurde zunächst die Liefrauenkapelle als Ersatz für die zerstörte Pfarrkirche ausgebaut und erweitert. 1943 sollte die Kapelle nach Vorgabe des damaligen NS-Bürgermeisters Vogel zu einer großdeutschen Kriegergedächtnisstätte umgewandelt werden. Stadtpfarrer Mathias Preckle gelang es durch eine geschickte Verzögerungstaktik dieses Vorhaben schlussendlich zu verhindern. An Maria Lichmeß 1951 wurde von Stadpfarrer Joh. Ev. Götz der neue Tabernakel geweiht. Seidem wird hier jeden Mittwoch um 8:30 die heilige Messe gefeiert. Jeden Mittwoch wird auch das Allerheiligste bis 21 Uhr ausgesetzt und angebetet. Um 19 Uhr wird von Jugendlichen eine Holy Hour gefeiert. 1978 wurde unter Stadtpfarrer P. Ferdinand Raba die Kapelle revoviert. Seitdem präsentiert sich die Kapelle wieder als kirchliches Kleinod in Lindenberg. Aufgrund von Holzwurmbefall sind die Figuren im Pfarrhof eingelagert. Eine erneute Revovierung steht an und ist in Planung.

Ölbergkapelle, Ratzenberg

Sie wurde um das Jahr 1845 im Auftrag des Ökonomen Anton Boch gebaut, angeblich aus den Steinen des Burgstalls Ratzenberg.  Bis zum 31.12.1971 gehörte die Ölbergkapelle Ratzenberg zur Pfarrei Opfenbach - ab dem 1.1.1972 ging sie dann über zur Stadtpfarrei Lindenberg. Im Jahr 1972 wurde die Ölbergkapelle Ratzenberg renoviert. Zum Abschluss der Renovierung hielt Stadtpfarrer Johann Steinlehner am 4.11.72 einen Festgottesdienst. 1976 gab es hohen Besuch am Ratzenberg: H.H. Bischof Dr. Josef Stipfle besuchte mit Stadtpfarrer Ferdinand Rabe die Ölbergkapelle. Im Jahr 1992 wird die Kapelle innen und außen vollständig renoviert. Aus diesem Anlass wird im Jahr 1993 schließlich der Kapellenverein Ratzenberg durch die Einwohner gegründet. Derzeit zählt dieser eingetragene Verein 55 Mitglieder.
Nach der grundlegenden Renovierung und Restaurierung der Kapelle, welche im Jahr 1997 abgeschlossen war, bemüht sich der Verein seitdem die Kapelle in Stand zu halten.
Am 03.08.1997 gab es eine Kapellenweihe - zudem werden immer wieder Messen gefeiert und alle zwei Jahre ein Kapellenfest. Am 22.03.1994 folgte ein freudiges Ereignis: die Kapelle bekam einen neuen Glockenturm. Die Glocke wurde am 15.03.1994 von Ulm gebracht und aufgehängt, seit dem 13.09.1994 läutet die Glocke jetzt elektrisch. Am Ostermontag sowie am 2. Weihnachtsfeiertag wird jeweils eine Messe in der Kapelle abgehalten, ebenfalls Maiandachten.

Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul

Dom des Westallgäus erbaut 1912-14 Gedenktag: 29. Juni Am 1. August 1914 wurde die neue katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul eingeweiht. Über zwanzig Jahre lang hatte der Kirchenbauverein mit Pfarrer Egger Geld gesammelt um ein großes Gotteshaus zu errichten, das endlich der gestiegenen Bevölkerungszahl gerecht wurde. Ein langjähriger erbitterter Streit um den Platz wo die Kirche errichtet werden sollte, hätte das Vorhaben fast zu Fall  gebracht: Der Platz lag außerhalb der Dorfmitte, und die Kirche ist mit ihrem Altarraum nicht nach Osten sondern nach Westen gerichtet. Die Bauzeit betrug dann nur 2 Jahre. Heute gilt Kirche als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist der bauliche Mittelpunkt und beherrscht mit ihren mächtigen Kuppeltürmen das Stadtbild und in abstrahierter Form auch das Stadtwappen. Wegen ihrer Größe wird sie gern als der "Dom des Westallgäus" bezeichnet. Die sieben Glocken der Stadtpfarrkirche sind mit ihrem Gewicht von zsammen 17,9 Tonnen das größte Gelläut im Bistum Augsburg. In seinem Zusammenspiel zählt es zu den schönsten Gläuten Süddeutschlands. Mit immerhin 1.200 Stitzplätzen ist sie auch die größte Pfarrkirche der Diözese Augsburg.