Blumenfeldkapelle
Zur Geschichte
Um 1655 errichtete der Maurer Adam Ruf von Balzhausen einen Bildstock für eine bald als Gnadenbild verehrte spätgotische Muttergottesfigur. Sein Sohn Michael Ruf baute um 1700 die heutige Kapelle. Dem sechseckigen Zentralbau gliederte er ein Vorzeichen mit Ölberg an.
Das später entstandene Altarantependium zeigt Maria als "Brunn der Gnaden".
Wer durch das Vorzeichen kommt, sieht zur Linken einen Ölberg und rechts neben der Türe eine Öffnung auf halber Höhe. In diese Öffnung wurden Besen gesteckt, denn die Blumenfeldkapelle galt als Besenkapelle. Was hat es damit für eine Bewandtnis? Will man von bestimmten Leiden befreit werden, z.B. bösartigen Abszessen, Furunkeln usw., bringt man einen Besen zur Kapelle und erbittet um Heilung.
Im Jahr 1975 wurde die Kapelle restauriert und seitdem findet alljährlich am 15. August eine Lichterprozession statt.