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Pfarreien Polling, Eberfing, Etting, Oderding

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Hl. Kreuz Polling - St. Michael Oderding - St. Michael Etting - St. Laurentius Eberfing

Pfarrer Martin Weber
Pfarrer Martin Weber, © Pfarrer Martin Weber, Pfarrer Martin Weber

Grüß Gott bei den katholischen Pfarreien rund um Polling

Sehr herzlich heiße ich Sie willkommen auf unserer Homepage der Pfarrgemeinden Polling, Eberfing, Etting und Oderding.

Seit 2004 darf ich als Pfarrer und Seelsorger alt und jung in ihren unterschiedlichen Lebensphasen kirchlich begleiten. Außer den Gottesdiensten an unseren Kirchen halte ich auch Religionsunterricht an den beiden Grundschulen in Polling und Eberfing. Mit dem Kloster der Dominikanerinnen bin ich in herzlicher Freundschaft verbunden.

Es grüßt Sie, Ihr Pfarrer Martin Weber

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Siehe auch

Hl. Kreuz, Polling

Geschichte Stiftskirche Heilig Kreuz: Die jetzige dreischiffige gotische Hallenkirche entstand 1416-1420, nachdem der vormalige Bau einem Brand zum Opfer gefallen war. Zentrum der Verehrung ist das nach der Legende von Herzog Tassilo III. auf der Jagd gefundene Heilige Kreuz. Nach dem Konzil von Trient erfolgte eine Zeit der Reform, die der christlichen Kunst viele Neuerungen brachte. Auch Polling wollte neu bauen und begann 1605 mit dem Turm. Das Heilige Kreuz fand 1628 erstmals seinen Platz auf dem Hochaltar. Mit dem Umbau begann die Pollinger Kirche das zu werden, was heute so an ihr bewundert wird: eine harmonische Einheit dreier Epochen. Das Heilige Kreuz ist ein bedeutendes Kunstwerk des deutschen Hochmittelalters. Die beiden Fichtenbretter, aus denen das Kreuz (2.57 m hoch, 1.90 m breit) gezimmert ist, stammen aus einem Baum, der zwischen 884 und 1028 gefällt wurde. Als das Kreuz brüchig wurde, nahm man Metallklammern zur Hilfe, hüllte das ganze Kreuz in Pergament, das bemalt und vergoldet wurde. Die Malerei datiert aus der Zeit um 1230/40. Das Kreuz wurde im 18. Jahrhundert in einem mit Rokoko-Ornamenten verzierten und mit Glas geschützten Kasten geborgen. Das Titularfest (Patrozinium) feiert Polling an Kreuzauffindung (3. Mai) Ein Kleinod Pollings ist die Reliquienkapelle. Sie dient schon seit 1672 als Aufbewahrungsort der vielen Heilstümer oder Reliquien, die das Kloster besitzt und in kostbaren Gefäßen aufbewahrt. Seit 1735 feiert Polling am 2. Sonntag im Juli ein eigenes Reliquienfest. Die Geschichte Pollings, wenn auch die Siedlung viel älter sein mag, beginnt mit der Klostergründung im Jahr 757 (nach manchen Berichten 750). Nach Ungarnsturm, Bränden und Enteignung wurde Polling um 1135 von Papst Innozenz II. als Augustinerchorherrenstift bestätigt. Es wurde zu einem fruchtbaren Hort der Wissenschaften und Künste. Die Säkularisation setzte dem Klosterleben ein jähes Ende. Seit 1892 unterhalten Schwestern des Ordens der Dominikanerinnen das Pollinger Kloster. Historisches zu den Glocken Die Glocken im Turm der Pollinger Stiftskirche Bis zur Säkularisation befanden sich vier Glocken auf dem Turm. Die größte Glocke wurde 1805 vom Turm herabgeworfen und zerstört, das Metall an den Staat abgeliefert. Im Jahr 1864 wurde mit Spenden der Pfarrgemeinde ein komplett neues Geläut angeschafft. Die Glockengießerei Johann Hermann in Memmingen hat vier neue Glocken gegossen. Sie läuteten erstmals am Karsamstag im April 1864 zur Auferstehungsfeier. Die drei verbliebenen alten Glocken wurden nicht mehr geschätzt, man hat sie einfach vom Turm heruntergeworfen. Im Juni 1917 mussten drei Glocken für den Krieg geopfert werden. Nur die „Große Kreuzglocke“ hing nun verwaist auf dem Turm, bis im Jahr 1923 wieder drei neue Glocken angeschafft wurden. Der Guss der Glockengießerei Kennerknecht zu Weilheim ist zur vollsten Zufriedenheit ausgefallen. Das Schicksal dieses Geläuts wurde wiederum von einem Krieg bestimmt.
Am 17. April 1942 läuteten sie zum letzten Mal zusammen, dann mussten alle vier Glocken abgeliefert werden. Glocken-Abschied im Kriegsjahr 1942. Foto: im Pollinger Heimatlexikon aus der Sammlung von J. Kölbl Im Jahr 1946 befasste man sich mit der Neuanschaffung eines Geläuts. Der Wunsch, Bronzeglocken anfertigen zu lassen, scheiterte an der Materialfrage. So wurden im März 1946 beim Bochumer Verein, einem Werk mit großer Erfahrung im Guss von Stahlglocken, 6 neue Glocken bestellt, die ausschließlich mit Spenden aus der Kirchengemeinde finanziert werden konnten. Am 31. August 1947 hat Dekan Philipp Rauh die Glocken feierlich geweiht. Eine Erlöserglocke, gestimmt auf As, 100 Ztr. schwer (ihr Schwengel allein wiegt
7 Ztr.), Inschrift: „Christus regnat Crux salvat“,Christus regiert, das Kreuz rettet Eine Dreifaltigkeits- und Gedächtnisglocke für die Gefallenen, gestimmt auf Ton B, 65 Ztr. schwer, Inschrift: „O Beata Trinitas“, O glückselige Dreifaltigkeit Eine Muttergottesglocke gestimmt auf den Ton C, 45 Ztr. schwer, Inschrift: „Ave Maria gratia plena“, Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade Eine St.-Ulrichs-Glocke auf Ton Es gestimmt, Gewicht 27 Ztr. Inschrift: „St. Ulrich – St. Augustinus“ Eine St.-Heinrichs-Glocke auf Ton F gestimmt, Gewicht 19 Ztr. Inschrift: „St. Heinrich – St. Kunigunde“ Eine St. Josefs-Glocke (Sterbeglocke) auf Ton As gestimmt, Gewicht 11,5 Ztr. Inschrift: „St. Josef“