Rom-Wallfahrt der Ministranten
Wir waren dabei!
26 Ministranten machen sich auf den Weg
Am 28.07.2024 war es endlich soweit und so machten wir uns mit 26 Ministranten aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft am Sonntagabend mit dem Bus nach Rom auf. Zuvor feierten wir noch am Morgen in Ried einen Aussendungsgottesdienst.
Nach einer schier endlosen Busfahrt kamen wir schließlich in Rom an und starteten sofort los – allerdings nicht ohne die erste Pizza, die alle erstmal vor dem Besuch der Basilika St. Paul vor den Mauern aßen. Und so konnten wir frisch gestärkt losziehen, bevor wir gegen Abend vorbei am Kolosseum zum Eröffnungsgottesdienst des Bistums Augsburgs in der Lateranbasilika gingen.
Erstes Highlight – Eröffnungsgottesdienst in der Lateranbasilika
In den ersten Reihen sitzend konnten wir den stimmungsvollen Gottesdienst mitfeiern. Es wurde gesungen und gebetet und sogar unsere Maskottchen Ignaz und Jesus waren voll dabei. Somit neigte sich der erste Tag in Rom dem Ende und wurde mit einem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen.
Am nächsten Tag legten wir mit Sightseeing los und so standen neben dem Fontana die Trevi und Sant’Ignazio di Loyola auch der Besuch des Pantheons und weiterer Kirchen auf dem Programm.
Gemeinschaftserlebnis Papstaudienz
Nach einem wieder einmal ereignisreichen Tag stand abends ein weiteres Highlight der Romfahrt an – die Papstaudienz. Schon während des Wartens gab es wieder einige Begegnungen mit anderen Ministrantengruppen aus ganz Deutschland und auch Österreich, sodass alle trotz des langen Wartens gut gelaunt waren. Begeistert waren auch alle als Papst Franziskus nahe an uns vor dem Beginn der Audienz vorbeifuhr. Es wird uns allen sicher als großes Gemeinschaftserlebnis in Erinnerung bleiben.
Am nächsten Tag ging es erst ein wenig später los, sodass alle sich etwas ausruhen konnten. Gegen 11 Uhr fuhren wir dann zu den Katakomben, die mit 18 Grad einen angenehmen Temperaturunterschied lieferten. Nach einer interessanten Führung fuhren wir schließlich zum Piazza del Popolo, wo wir uns wieder mit Herrn Pfarrer Brandstetter trafen und eine kleine Mittagspause machten. Abschließend standen für den Tag noch Santa Maria Maggiore und das Viertel Trastevere, in dem wir auch gemeinsam zu Abend aßen, auf dem Plan.
Anstehen für die Besichtigung des Petersdoms
Am Donnerstag hieß es wieder einmal lang anstehen – diesmal waren es zwei Stunden, um den Petersdom von innen zu sehen. Während der langen Wartezeit erklärte uns Pfarrer Brandstetter einige Dinge rund um den Petersplatz und den Petersdom. Innen angekommen, waren alle erstmal geplättet von der Größe und den viele Details und so verbrachten wir eine lange Zeit damit, uns einiges anzuschauen, auch wenn so manches wegen des heiligen Jahres im kommenden Jahr eingerüstet ist. Die folgende Nachmittagsbeschäftigung war dann etwas entspannter, sodass alle Souvenirs und Postkarten shoppen konnten, bevor wir uns im Pilgerzentrum trafen, um gemeinsam mit der Metro in Richtung Spanische Treppe zu fahren.
Entspannter Come and See – Abend an der Spanischen Treppe
Nach einer kurzen Stärkung besuchten wir dann den Come and See – Taizé - Abend des Bistums. Während die einen sich einen Segen, bei dem auch in Rom anwesenden Pfarrer Benedikt Huber abholten, sangen andere in der Kirche mit vielen weiteren verschiedene Taizé – Lieder und ließen so entspannt den Abend ausklingen.
Am nächsten Tag mussten wir schon früh die Abreise vorbereiten und unser Gepäck in den Bus packen. Danach ging es direkt noch ein weiters Mal ins Pilgerzentrum, wo wir noch unsere T-Shirts bemalten, als Andenken an unsere Zeit in Rom und bei der Fragerunde mit Bischof Bertram teilnahmen. Bevor wir uns später noch einmal für einen Gottesdienst in die Lateranbasilika aufmachten – erkundeten wir einen kleinen Teil Roms mit einer kleinen Rallye, nach der jedoch alle ziemlich müde waren.
Abschlussgottesdienst mit Bischof Bertram als gelungenes Ende
Als letzten Programmpunkt feierten wir einen großen Gottesdienst, indem alle nochmal unsere Wallfahrt Revue passieren ließen und mit den anderen Ministranten – wie Bischof Bertram sagte – stolz auf uns sein konnten.
Die Wallfahrt nach Rom unter dem Motto „Mit Dir“ konnte nur „Mit uns“ stattfinden – eine Erfahrung, die wir alle nie vergessen werden !!!
Barbara Schmid, im Namen aller Ministranten der Romfahrt