Ministranten erlebten "Höhle und Teddybär"
Unser diesjähriger Ministrantenausflug führte uns in die Charlottenhöhle und anschließend in das Steiff Museum nach Giengen an der Brenz.
Die Charlottenhöhle ist eine Tropfsteinhöhle bei Hürben, einem Stadtteil von Giengen, auf der Schwäbischen Alb. Die Höhle ist über fünfhundert Meter lang und dürfte zweieinhalb bis drei Millionen Jahre alt sein. Das sogenannte Hundsloch, der Eingang zur Höhle, war schon 1591 in einer Forstkarte zu finden. Die Bevölkerung warf Kadaver von Haustieren in dieses Loch. Als Erster ging Oberförster Hermann Emil Sihler 1893 mit Hilfe einer Strickleiter durch dieses Hundsloch in die Höhle. Danach wurde die Höhle durch Befahrungen und Grabungen freigelegt.
Nach einem Mittagessen mit selbst gegrillten Würstchen und Steaks ging es dann in das Steiff Museum.
Im Museum lernten wir die Geschichte des Teddybären und die Firmengeschichte kennen. Auf drei Etagen mit einer 2.400 m² großen Ausstellungsfläche bestaunten wir über zweitausend Ausstellungsstücke. Der Besuch begann im Nähzimmer der Firmengründerin Margarete Steiff. Danach begleiteten uns "Knopf und Frieda" auf der Suche nach den dreitausend verschollenen Bären, die bei einem Schiffsunglück versanken. Bei der Schaufertigung von Steiff-Produkten konnten wir den Näherinnen live über die Schulter schauen.