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Pfarreien, Gottesdienste, Veranstaltungen
Heiliger Abend 2021

Heute ist uns der Heiland geboren

12.01.2022

Freut Euch im Herrn,

heute ist uns der Heiland geboren.

Heute ist der wahre Friede vom Himmel herabgestiegen.

Weihnachtliche Traditionen, feiern mit der Familie, Besuch von oder bei Freunden. Auch im zweiten Jahr in Folge von Corona Dinge, die wir einschränken müssen. Doch der Glaube hält zusammen. So der Besuch der Christmette am Abend. Wir dürfen unangemeldet den Gottesdienst besuchen, aber eine FFP 2-Maske ist Pflicht.

Viele Gläubige trafen sich auch in diesem Jahr zur Christmette um 21:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin. In der festlich mit Amarylis geschmückten Krippe und dem Friedenslicht aus Betlehem liegt das Kind, Gottes Sohn, zu uns in die Welt gesandt. In eine Welt, in der Menschen von Krankheiten heimgesucht werden, Kriege geführt und viele Flüchtlinge auf dem Wege in eine bessere Zukunft sind und dort ihren Frieden finden wollen. Frieden und Licht, wie Gott sie durch die Ankunft seinen Sohnes an uns Menschen weitergibt. Denn die Dunkelheit verbreitet Angst, Einsamkeit, Neid, Missgunst. In der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 9 sind zwei wichtige Abschnitte, die darstellen, was Gott mit der Entsendung seines Sohnes dieser Welt schenkt.

Das Volk, das in der Finsternis ging,
sah ein helles Licht;
über denen, die im Land des Todesschattens wohnten,
strahlte ein Licht auf.

Denn ein Kind wurde uns geboren,
ein Sohn wurde uns geschenkt.
Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt.
Man rief seinen Namen aus:
Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott,
Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Denn er wollte einer von uns Menschen sein und kam als Gottes Sohn in diese Welt um die Dunkelheit in unseren Herzen zu erhellen.

Nutzen wir diese weihnachtlichen Festtage, um neue Kraft und Hoffnung für das neu beginnende Jahr zu schöpfen. Beten und denken wir auch an alle Kranken, Einsamen und verzweifelten Menschen hier in unserer Gemeinde und auf der ganzen Welt und bringen somit etwas Licht in ihr Dunkel.

Text: Claudia Mayer-Lindner