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Pfarreien, Gottesdienste, Veranstaltungen
Positives Fazit der Visitation

Weihbischof Florian Wörner besucht die PG Meitingen

12.10.2017

 „Wer genau hinschaut, kann viel entdecken – und ich habe hier in den drei Pfarreien viele Kostbarkeiten entdeckt“, sagte der Weihbischof zum Schluss seiner Pastoralvisitation in der Pfarreiengemeinschaft Meitingen über das Engagement der Gläubigen. Wörner hatte drei Tage lang die Gemeinden Herbertshofen, Langenreichen und Meitingen besucht, sich mit den Menschen  ausgetauscht und Gottesdienste gefeiert. Mit einem Pontifikalgottesdienst in St. Wolfgang in Meitingen schloss er seinen Besuch am Sonntag ab.

Zuvor hatte er ein vielfältiges Programm absolviert. Unter anderm stellte Wörner sich im Pfarrheim Herbertshofen den Themen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Von Glaubens- bis zu politischen Fragen war alles dabei. Die 19-jährige Pia Schätzle freute sich, dass der Weihbischof auch gezielt das Gespräch mit jungen Menschen suchte: „Er war sehr offen für alles, hatte auch den ein oder anderen Witz auf Lager – und es hat uns stolz gemacht, dass er auch sehr angetan von unserer Jugendarbeit war.“ Bestärkt hätte er außerdem die Ministranten, die in seinen Augen einen wichtigen Dienst übernehmen würden.

Auch Pfarrer Gerhard Krammer nahm viele Ideen aus dem Besuch Wörners mit. Er ermögliche es, von außen auf die Situation in der Pfarreiengemeinschaft zu blicken. Die Pastoralvisitation habe Motivation geschaffen, einige Punkte direkt in den Blick zu nehmen. So sollen beispielsweise im kommenden Jahr  Angebote für die Jugend und junge Familien im Fokus stehen. Dabei sollen die Pfarrgemeinderäte als Träger der Seelsorge aktiv werden: „Es geht nicht nur darum, zum Beispiel die Organisation eines Pfarrfests zu übernehmen – nein, wir wollen jetzt gemeinsam Ideen erarbeiten. Die Gremien sollen aktiv in der pastoralen Arbeit eingebunden sein“, sagte Krammer.

Sabine Schey, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von St. Clemens, freute sich,  dass Wörner alle für eine Pfarreiengemeinschaft nötigen Talente vorhanden sah. „Wir müssen sie nur suchen und entdecken“, meinte sie. Sie hofft nun im Hinblick auf die Pfarrgemeinderatswahl im Februar, dass die Gemeindemitglieder sich wieder neu angesprochen fühlen, sich zu engagieren.

In einigen Wochen folgt der Abschlussbericht des Weihbischofs mit konkreten Vorschlägen für die weitere Entwicklung.

(Anika Taiber-Groh)