Fastenspeisen und Unterstützung für notleidende Menschen: Fastenessen in St. Clemens
Unter dem Motto der Misereor-Aktion "Die Welt ist voller guter Ideen - lass sie wachsen" haben die Gemeindemitglieder von St. Clemens ihr Fastenessen gestaltet. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst stellte Otto Achtner, Mitglied des KAB-Leitungsteams, anhand von zwei Kurzfilmen die diesjährige Misereor-Fastenaktion vor.
Hildegard Wagner berichtete über die Neuigkeiten vom bolivianischen Krankenhaus San Clemente in Camargo.
Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung vom Kinderchor Klemenslerchen.
Mit dem Erlös des Fastenessens untertsützt die Gemeinde St. Clemens jedes Jahr Menschen in Not.
Misereor fördert besonders die Entwicklung von Ideen, die der ländlichen Bevölkerung - beispielsweise in Burkina Faso - mit einfachen Mitteln eine bessere Lebensperspektive bieten. So heilen Salben aus verschiedenen Kräutern weit verbreitete Viehkrankheiten oder kleinbäuerliche Initiativen sorgen für eine gute Versorgung der Bevölkerung mit Milch und Joghurt.
Wagner erzählte, dass die vom kirchlichen Hilfswerk Misereor gebaute Klinik nun an die Stadt und den staatlichen Gesundheitsdienst übergeben werden musste. Nach wie vor setzt sich dort aber Pater Otto Strauß für notleidende Menschen ein, besonders für jene, die nicht genügend Geld haben, um nötige medizinische Behandlungen zu bezahlen.
Das Fastenessen im Anschluss mit Quarkspeisen, Kartoffeln, Käse und Quinoa-Küchle, einem Getreideersatz aus Südamerika, gab Gelegenheit zum Austausch. Der Arbeitskreis "Eine Welt" bot zudem fair gehandelte Lebensmittel und Kunsthandwerk an.
Fotos und Text: Anika Taiber-Groh