Menü
Pfarreien, Gottesdienste, Veranstaltungen

Dank an die vielen Helfer

01.01.2018

Beim Gottesdienst zu Neujahr bedanke sich Pfarrer Gerhard Krammer bei den vielen Helfern und Gruppen in unserer Pfarrei, die auf vielfältige Weise ihren Dienst tun oder bei Gelegenheit helfend einspringen.

Auch Franz Schenk hat sich dazu seine Gedanken gemacht und in Reimform gebracht (->mehr).

Mi san Zwoa

Messnerin und Messner

 

In unserer St. Clemens-Pfarrei

Gibt es Messner nur noch zwei

Die zarte Franziska und der smarte Franz

Geben diesem Dienste ihren Glanz

Frau Raba is der Chef in diesem Geschehen

Und der Schenk tut zur Seit‘ ihr stehen

Immer montags steht er auf der Matt‘

Und auch, wenn sie mal Urlaub hat

Einmal im Monat hat sie Sonntags frei

Dann gehört den Männern die Sakristei

Besonders was den Messner und Pfarrer betrifft

Denn auch Mädchen lesen aus der Heiligen Schrift

Gern erfüllen sie den Dienst vom Lektor

Und kommen dann mal 2 Lesungen vor

Das immer noch a weiter Lektor bereit gewesen

Diese gekonnt am Ambo auch vor zu lesen

Doch jetzt will ich aufzählen g’schwind

Wie so der Messners Tagesabläuf‘ sind

So gegen 8 Uhr heißts die Kirch‘ aufsperren

Denn de Leit woll’n des Allerheiligste verehren

Weihwasser kontrollieren und den Kerzenbestand

Lüften braucht des Ministranteng‘wand

Hostien und den Messwein muass ma b’stellen

Auch Ersatzlampen dürfen net fehlen

Des Opfergeld braucht in der Sparkass‘ einzahlen

Doch der Automat is wieder mal ausg’fallen

Was dem Kirchenpfleger gar net g’fällt

Denn des erhöht des Messmers Kilometergeld

A Birn‘ vom Leuchter brennt net mehr

Manche Leit zieht’s in der Kirch zu sehr

Dann tuat ma halt de Fenster schließen

Und neben zu die Blumen gießen

Den die Martha Knauer gekonnt tut pflegen

Da wir sie ham des is a wahrer Segen

Mit unserem Diakon komma recht guat hin

Der tuat sich meistens selbst Anzieh’n

A de Blanka Wanka is a guate Haut

Die stets nach dem Rechten schaut

Ob Altardecken oder des haufa Ministranteng’wand

Repariert sie stets mit geschickter Hand

Auch die Berufskleidung von Pfarrer Krammer

Durchläuft oftmals ihre Näherinnen-Kammer

Froh san ma auch über die Golling Resi

Sie sorgt für saubre Wäsche ohne vui Getöse

Auf unsere Putzerinnen kann man blind vertrauen

Und auf Andreas Reimann kann ma weiter bauen

Auch sind wir darüber besonders froh

Wir ham sogar a eigenes Pfarrbüro

A Arbeitskraft von der man träumt

Der Schreibtisch ist stets aufgeräumt

Da sind no die sogenannten geprägten Zeiten

Da steht der Dreher Josef uns zur Seiten

Zur Weihnachts- und zur Osterzeit

Ist er zum Auf- und Umbau gern bereit

Ja, diese Dinge beherrscht er famos

Die Messner besorgen ihm das Moos

Sie helfen auch mit aufzubauen

Und müssen nach de Christbäum schauen

Bevor ich nicht noch darauf vergess

Komm I zu den Vorbereitungen der Mess‘

Die sind, salopp gesagt, recht bunt

Und dauern manchmal fast a Stund‘

Messbücher, Gefäße, Hostien und Wein

Welche Farbe wird wohl heute sein?

Des Mess’gwand hängt man an die innre Tür

Von de Ministranten fehl’n no vier

Die Liedertafel braucht aufzustecken

Beim Rock tut ma an Fleck entdecken

Die Kerzen sind noch anzuzünden

An Lektor muass ma a no finden

Fürs Rauchfass braucht man die Kohlen

Der auswärtige Pfarrer ist zu holen

Dreiviertel ist‘s, jetzt muass ma leiten

Die Kleinen ham Anzieh’n Schwierigkeiten

An Festtagen is die Anspannung groß

Dann ist in der Sakristei arg viel los

Im Raum herrscht dann a groß Gewirr

Dann muass a Teil halt vor die Tür

Ja, unsere Minis kommen meist recht fleißig

Beim großen Einzug sind’s über dreißig

Aber sie halten die Messner net nur auf Trab

Sie nehmen uns auch manche Arbeit ab

So ko man zwischendurch a wenig‘ verschnaufen

Es gibt ja a Beerdigungen Hochzeiten und Taufen

Da gibt’s noch viel anderes zu bedenken

Und auch den Urlaub soll ma net verschenken

Trotz Allem, wir machen unsere Arbeit gern

Es ist ja auch Dienst an unsrem Herrn

Wir sehen gern, wenn sich beim Verkünden

Recht viele Leut‘ zur Messfeier einfinden

Auch käm in unsre Augen Glanz

Wenn die Beterzahl steigt beim Rosenkranz

Auch an de Erlinger hätten wir a große Freid‘

Es is no Platz an der linken Seit‘

Gesprocha hab‘ I jetzt wirkle gnua

Drum geb‘ I nun a scho mei‘ Ruah’

Auf unser Tun gab I kurz Einblick

Fürs Neue Jahr Euch recht vui Glück

Bleibt g’sund und hofft auf Gottes Segen

Den tuat Euch gern jeder Pfarrer geben