Dank an die vielen Helfer
Beim Gottesdienst zu Neujahr bedanke sich Pfarrer Gerhard Krammer bei den vielen Helfern und Gruppen in unserer Pfarrei, die auf vielfältige Weise ihren Dienst tun oder bei Gelegenheit helfend einspringen.
Auch Franz Schenk hat sich dazu seine Gedanken gemacht und in Reimform gebracht (->mehr).
Mi san Zwoa
Messnerin und Messner
In unserer St. Clemens-Pfarrei
Gibt es Messner nur noch zwei
Die zarte Franziska und der smarte Franz
Geben diesem Dienste ihren Glanz
Frau Raba is der Chef in diesem Geschehen
Und der Schenk tut zur Seit‘ ihr stehen
Immer montags steht er auf der Matt‘
Und auch, wenn sie mal Urlaub hat
Einmal im Monat hat sie Sonntags frei
Dann gehört den Männern die Sakristei
Besonders was den Messner und Pfarrer betrifft
Denn auch Mädchen lesen aus der Heiligen Schrift
Gern erfüllen sie den Dienst vom Lektor
Und kommen dann mal 2 Lesungen vor
Das immer noch a weiter Lektor bereit gewesen
Diese gekonnt am Ambo auch vor zu lesen
Doch jetzt will ich aufzählen g’schwind
Wie so der Messners Tagesabläuf‘ sind
So gegen 8 Uhr heißts die Kirch‘ aufsperren
Denn de Leit woll’n des Allerheiligste verehren
Weihwasser kontrollieren und den Kerzenbestand
Lüften braucht des Ministranteng‘wand
Hostien und den Messwein muass ma b’stellen
Auch Ersatzlampen dürfen net fehlen
Des Opfergeld braucht in der Sparkass‘ einzahlen
Doch der Automat is wieder mal ausg’fallen
Was dem Kirchenpfleger gar net g’fällt
Denn des erhöht des Messmers Kilometergeld
A Birn‘ vom Leuchter brennt net mehr
Manche Leit zieht’s in der Kirch zu sehr
Dann tuat ma halt de Fenster schließen
Und neben zu die Blumen gießen
Den die Martha Knauer gekonnt tut pflegen
Da wir sie ham des is a wahrer Segen
Mit unserem Diakon komma recht guat hin
Der tuat sich meistens selbst Anzieh’n
A de Blanka Wanka is a guate Haut
Die stets nach dem Rechten schaut
Ob Altardecken oder des haufa Ministranteng’wand
Repariert sie stets mit geschickter Hand
Auch die Berufskleidung von Pfarrer Krammer
Durchläuft oftmals ihre Näherinnen-Kammer
Froh san ma auch über die Golling Resi
Sie sorgt für saubre Wäsche ohne vui Getöse
Auf unsere Putzerinnen kann man blind vertrauen
Und auf Andreas Reimann kann ma weiter bauen
Auch sind wir darüber besonders froh
Wir ham sogar a eigenes Pfarrbüro
A Arbeitskraft von der man träumt
Der Schreibtisch ist stets aufgeräumt
Da sind no die sogenannten geprägten Zeiten
Da steht der Dreher Josef uns zur Seiten
Zur Weihnachts- und zur Osterzeit
Ist er zum Auf- und Umbau gern bereit
Ja, diese Dinge beherrscht er famos
Die Messner besorgen ihm das Moos
Sie helfen auch mit aufzubauen
Und müssen nach de Christbäum schauen
Bevor ich nicht noch darauf vergess
Komm I zu den Vorbereitungen der Mess‘
Die sind, salopp gesagt, recht bunt
Und dauern manchmal fast a Stund‘
Messbücher, Gefäße, Hostien und Wein
Welche Farbe wird wohl heute sein?
Des Mess’gwand hängt man an die innre Tür
Von de Ministranten fehl’n no vier
Die Liedertafel braucht aufzustecken
Beim Rock tut ma an Fleck entdecken
Die Kerzen sind noch anzuzünden
An Lektor muass ma a no finden
Fürs Rauchfass braucht man die Kohlen
Der auswärtige Pfarrer ist zu holen
Dreiviertel ist‘s, jetzt muass ma leiten
Die Kleinen ham Anzieh’n Schwierigkeiten
An Festtagen is die Anspannung groß
Dann ist in der Sakristei arg viel los
Im Raum herrscht dann a groß Gewirr
Dann muass a Teil halt vor die Tür
Ja, unsere Minis kommen meist recht fleißig
Beim großen Einzug sind’s über dreißig
Aber sie halten die Messner net nur auf Trab
Sie nehmen uns auch manche Arbeit ab
So ko man zwischendurch a wenig‘ verschnaufen
Es gibt ja a Beerdigungen Hochzeiten und Taufen
Da gibt’s noch viel anderes zu bedenken
Und auch den Urlaub soll ma net verschenken
Trotz Allem, wir machen unsere Arbeit gern
Es ist ja auch Dienst an unsrem Herrn
Wir sehen gern, wenn sich beim Verkünden
Recht viele Leut‘ zur Messfeier einfinden
Auch käm in unsre Augen Glanz
Wenn die Beterzahl steigt beim Rosenkranz
Auch an de Erlinger hätten wir a große Freid‘
Es is no Platz an der linken Seit‘
Gesprocha hab‘ I jetzt wirkle gnua
Drum geb‘ I nun a scho mei‘ Ruah’
Auf unser Tun gab I kurz Einblick
Fürs Neue Jahr Euch recht vui Glück
Bleibt g’sund und hofft auf Gottes Segen
Den tuat Euch gern jeder Pfarrer geben