Hinweise und Gedanken von Pater Siegfried Hutt SAC
Zur Ermutigung auf dem Weg durch die Karwoche auf Ostern hin
Bestimmt haben Sie den Osterpfarrbrief mit dem Martinsboten erhalten und auch den "roten Brandbrief" gelesen. Ja es ist uns in diesem Frühjahr und mit Ostern eine besondere Situation gegeben. Ob wir wie Goethes Faust auch den Osterspaziergang machen können? Wir werden es sehen...?
Die Nachrichten und Äußerungen der Politiker, der Mediziner und der Virologen fordern von uns allen eine ernste Strenge und diese im Alltag und im Zusammenleben einzuhalten. Auch unser kirchliches Leben verlangt von uns ein Umdenken und neue Wege zu finden. Dabei sind uns in den Medien viele Möglichkeiten gegeben auf die ich Sie wiederum hinweisen möchte:
den Sonntagsgottesdienst im Fernsehen mitzufeiern z. B. im ZDF oder KTV oder im a.tv mit unserem neu ernannten Bischof Bertram oder im Internet auch täglich um 18:00 Uhr die hl. Messe aus der Kapelle des Bischofshauses auf katholisch1.tv. Deshalb läuten zu den Sonntagsgottesdiensten um 9:45 Uhr die Glocken unserer Pfarrkirche St. Martin.
das Sonntagsevangelium aus der SonntagsZeitung zu meditieren
oder den Rosenkranz mitzubeten z. B. über Radio Horeb
Außerdem ist auch unsere Kirche tagsüber immer offen.
Ferner finden Sie auf der Homepage des Bistums über den Link Hausgottesdienste religiöse Angebote z. B. zum Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und zum Ostersonntag.
Wenn es Ihnen schwerfällt diese zu finden wie z. B. mir, dann lassen Sie sich einfach dabei helfen. In Ihrer Verwandtschaft gibt es bestimmt junge Menschen, die Ihnen zeigen wie es geht.
Und nun beginnt in wenigen Tagen mit dem Palmsonntag die Karwoche und das Triduum der drei österlichen Tage vom Leiden und Sterben und der Auferstehung des Herrn. Leider kann ich diese Gottesdienste in unserer schönen St. Martinskirche mit Ihnen in diesem Jahr nicht feiern. Aber ich bin in Gedanken bei Ihnen allen: bei den Kindern, den Jugendlichen den Ministrantinnen und Ministranten, bei den Erwachsenen, den Seniorinnen und Senioren, besonders bei den Kranken und nicht mehr Gehfähigen.
Ihnen allen gilt mein Gebet und mein Gruß für ein frohes und gesegnetes Osterfest.
Vielleicht schauen Sie am Ostertag auf unsere Homepage. Dort finden Sie einen weiteren österlichen Gedanken, der bereits vor Jahrzehnten in den Kirchen in Bayern praktiziert wurde und Ihnen an diesem Ostertag ein Lachen ins Gesicht zaubern soll.
Pater Siegfried Hutt SAC